Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

10.12.2013

12:24 Uhr

Forschung

Neues Treibhausgas schädigt stärker als CO2

Allgemein gilt Kohlenstoffdioxid als eines der gefährlichsten Treibhausgase für die Erdatmosphäre. Doch Forscher haben nun offenbar ein Gas entdeckt, das die Umwelt noch stärker belastet.

Nicht nur CO2 ist für die Erderwärmung mitverantwortlich. Kanadische Forscher haben ein neues Treibhausgas entdeckt, das ebenfalls schädlich für die Umwelt sein soll. dpa

Nicht nur CO2 ist für die Erderwärmung mitverantwortlich. Kanadische Forscher haben ein neues Treibhausgas entdeckt, das ebenfalls schädlich für die Umwelt sein soll.

MontrealKanadische Forscher haben in der Atmosphäre ein neues Gas identifiziert, das für den sogenannten Treibhauseffekt und damit die Erderwärmung mitverantwortlich sein soll. Es handele sich um Perfluortributylamin (PFTBA), teilte die Universität von Toronto am Montag (Ortszeit) mit. Perfluortributylamin wird bei der Produktion von elektrischen und elektronischen Geräten eingesetzt.

Das bekannteste Treibhausgas ist Kohlendioxid (CO2). Perfluortributylamin wurde bislang nicht für den Treibhauseffekt mitverantwortlich gemacht. Die Chemikerin Cora Young von der Universität Toronto sagte jedoch, ein einziges PFTBA-Molekül schädige die Erdatmosphäre so stark wie 7100 CO2-Moleküle. Über den Zeitraum von 100 Jahren habe PFTBA einen weitaus größeren Effekt auf die Klimaerwärmung als Kohlendioxid, erklärten die fünf an der Studie beteiligten Forscher in der Zeitschrift „Geophysical Research Letters“.

Nach Angaben der Wissenschaftler überlebt Perfluortributylamin besonders lange in der Erdatmosphäre, bevor es sich in höheren Sphären verdünnt. Bislang ist demnach keine Substanz bekannt, mit der das Gas neutralisiert werden kann. Die Forscher kündigten eine ausführliche Studie an, in der die Folgen von PFTBA auf das Klima tiefergehend untersucht werden solle.

Von

afp

Kommentare (6)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

HofmannM

10.12.2013, 12:23 Uhr

Welche Sau wird denn jetzt schon wieder von diesen ideologisieren Forschern durch die Welt getrieben!
Das CO2 ist kein böses Gas, sondern ein lebenswichtiges Gas! Weder CO2, noch dieses Perfluortributylamin kann das Klima auf der Erde beeinflussen bzw. steuern!!! Einzig und Alleine die Sonne entscheidet über Warm und Kaltphasen auf unserer Erde. CO2 und Perfluortributylamin eben nicht! Das sind lebenswichtige Gase und keine Klimabeeinflusser!

Nostradamus

10.12.2013, 12:43 Uhr

[...]

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

Account gelöscht!

10.12.2013, 12:59 Uhr

Das gefährlichste Gas auf der Erde ist das Gutmenschenverblödungsundangstmachegas, das vornehmlich durch Sprechblasen von „Umweltschützern“, „Klima- und Weltrettern“ freigesetzt wird, wenn diese einem breiten Publikum ihre Angst- und Katastrophenpsychosen darbieten. Diese Psychosen haben nur einen Hintergrund, sie sollen Menschen dazu bringen ihr sauer verdientes Geld für den, von den oben Genannten, generierten Unfug auszugeben. Die Spezies, die dazu sehr leicht zu begeistern ist, lebt hauptsächlich in Deutschland. Dies war einmal das Land der Dichter, Denker und Erfinder. Heute ist es in weiten Teilen das Land der massenverblödeten Nichtdenker und Angsthasen, die lieber Sehern, Korinthenkackern und Erbsenzählern folgen, als dem gesunden Menschenverstand. Dieser ist leider nur noch rudimentär vorhanden, weil selbständiges denken und hinterfragen schon in den zu Ideologietempeln umgewandelten Schulen als ketzerisches Verhalten gebranntmarkt wird. Es darf nur die Meinung des Lehrkörpers wiedergekäut werden, Zweifel sind verboten. Deshalb sind einige Opfer dieser Ideologien der Meinung, daß eine Erde ohne das „Klimagas“ CO2 viel lebenswerter ist und richten ihre „Arbeit“ darauf aus, diesen paradiesischen Zustand herzustellen. Gescheitert sind sie allerdings an den Nachbarn, die diesen Zustand partout nicht haben wollen und der Meinung sind, daß das Klima durch den unbedeutenden Menschen nicht verändert, „gerettet“ oder sonstwas werden kann und sich auch so verhalten.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×