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15.10.2013

06:00 Uhr

Geldanlage

Warum schlagen Fondsmanager den Index so selten?

Kaum ein Mischfonds-Manager konnte zwischen 2007 und 2012 seinen Vergleichsindex schlagen. Dafür ist nicht nur die Finanzkrise verantwortlich. Viel entscheidender ist ein genereller Grund.

Gegen den Vergleichsindex verloren: Vielen Fondsmanagern ist das Crash-Jahr 2008 nicht gut bekommen. gms

Gegen den Vergleichsindex verloren: Vielen Fondsmanagern ist das Crash-Jahr 2008 nicht gut bekommen.

Die Bilanz der Fondsmanager ist alles andere als berauschend. Nur jeder zehnte international anlegende Manager eines Mischfonds konnte im Zeitraum von 2007 bis 2012 seinen Vergleichsindex schlagen. Das zeigt eine Auswertung des Handelsblatts. 

Der Grund: Viele Fondsmanager haben sich in den Jahren der Finanzkrise mit ihren starken Börsenschwankungen verhoben. Noch entscheidender allerdings ist ein genereller Grund: Jeder Fonds hat laufende Kosten, die vom Fondsvermögen abgezogen werden. Schließlich will der Fondsmanager für seine Auswahl der Aktien bezahlt werden. So startet etwa jedes Aktiendepot jährlich aufs Neue mit einem Renditenachteil von 1,5 bis zwei Prozentpunkten.

Dennoch schaffen es einige Fondsmanager immer wieder, langfristig mehr Rendite zu erwirtschaften als der Index. Das sind meistens erfahrene Fondsverwalter, die es verstehen, in Börsenkrisen ihre Bestände rechtzeitig zu sichern und in guten Zeiten die attraktivsten Werte ausfindig zu machen. Deshalb sollten Anleger auf Manager mit langfristig guter Bilanz setzen oder eben Indexfonds kaufen.

Kommentare (7)

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manthra

15.10.2013, 06:48 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

Account gelöscht!

15.10.2013, 08:46 Uhr

Wer in Fonds investiert ist doch selber schuld. Warum investieren die Leute nicht direkt in den Index. Z.Bsp. einen Dax-ETF, da sind die Gebühren sehr gering.
Wem das nicht reicht findet bei Wikifolio Leute die 100% pro Jahr schaffen.

Account gelöscht!

15.10.2013, 09:37 Uhr

Nicht jeder Anleger Lust darauf -30% bei einer Börsenkrise zu fahren und nimmt daher auch eine geringere Rendite in Kauf! Bei einem ETF bin ich diesen Schwankungen genauso unterlegen Kosten hin oder her!

Wer 100% Wertentwicklung bei einem Wikifolio hat, der hat auch ein dementsprechendes Risiko

Jeder der das Magische Dreieck kennt, weiß das mehr Rendite mit mehr Risiko verbunden ist. Weniger Risiko bei mehr Rendite bedeutet weniger Verfügbarkeit des Kapitals.
Und jeder der meinte er hat "das Produkt" das alle 3 positiven Aspekte des Dreiecks beinhaltet ist auf kurz oder lang zusammengebrochen.

Raten sie mal einer 70 jährigen 70.000€ ihres Vermögens in einen Dax ETF zu investieren. Läuft solange Super bis in einigen Jahren die nächste Krise kommt. Erklären sie das dann mal der alten Dame.

Diversifikation ist hier das Stichwort!

Menschen sind so verschieden wie ihre Wünsche!

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