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15.07.2013

06:00 Uhr

Geldreserven

Wer sind die sparsamsten Europäer?

Im Vergleich zeigen sich sehr große Unterschiede bei der Sparquote in der Euro-Zone. Ein Grund dafür sind die Folgen der Schuldenkrise. Ein Land kommt jedoch auf überraschende Ergebnisse.

Eine einsame Euro-Münze: In vielen Ländern Südeuropas bleibt den Menschen wenig übrig zum Sparen. picture alliance/dpa

Eine einsame Euro-Münze: In vielen Ländern Südeuropas bleibt den Menschen wenig übrig zum Sparen.

Europameister im Sparen sind die Schweizer. 17,5 Prozent ihres Bruttoeinkommens legen die Eidgenossen zurück. Auf Platz zwei folgt Deutschland: Im Land der Sparbücher und Sparkassen gehen laut der EU-Statistikbehörde Eurostat 16,5 Prozent der Einkommen in die Rücklagen. Knapp dahinter liegen die Franzosen, deren Sparquote bei 15,5 Prozent liegt.

Nordeuropäer sparen ihr Einkommen lieber als Südeuropäer – was auch mit den sinkenden Realeinkommen in den Euro-Krisenländern zu tun haben dürfte. So haben die Haushalte in Spanien im vergangenen Jahr nur noch 8,2 Prozent ihres Einkommens gespart, 2011 waren es noch elf Prozent. In Zypern halbierte sich die Sparquote auf 4,4 Prozent. Noch schlechter läuft es für die Griechen: Sie hatten im vergangenen Jahr eine negative Sparquote von 6,4 Prozent. Sie bauen ihre Reserven also nicht auf – sondern ab.

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