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22.12.2014

16:11 Uhr

Gesundheitsrisiko

Jeder Vierte ist schädlichem Verkehrslärm ausgesetzt

Eine verkehrsreiche Straße vor der Haustür kann Psyche und Körper schwer belasten. Die Europäische Umweltagentur warnt, dass ein dauerhafter Geräuschpegel oberhalb von 55 Dezibel sogar zum vorzeitigen Tod führen kann.

Berufsverkehr: Hunderttausende Europäer leiden unter lärmbedingten Bluthochdruck. dpa

Berufsverkehr: Hunderttausende Europäer leiden unter lärmbedingten Bluthochdruck.

KopenhagenJeder vierte Europäer ist zu viel schädlichem Verkehrslärm ausgesetzt. Zu diesem Ergebnis kommt die Europäische Umweltagentur in ihrem Bericht „Lärm in Europa 2014“. Demnach leben geschätzt 125 Millionen Menschen mit einem Geräuschpegel von mehr als 55 Dezibel.

Zu viel Krach könne sowohl körperliche als auch psychische Auswirkungen haben, so die Forscher. In etwa 10.000 Fällen jährlich sei Umgebungslärm sogar Ursache für einen vorzeitigen Tod. Bei 900.000 Menschen sei ein lärmbedingter Bluthochdruck festgestellt worden.

Der Straßenverkehr ist dem Bericht zufolge die dominierende Bedrohung, sowohl aufgrund seiner geografischen Ausdehnung als auch durch die Anzahl von Menschen, auf die er wirke. Aber auch Eisenbahnen, Flughäfen und die Industrie seien große Lärmquellen.

Die Umweltagentur fordert, dass Lärmbelastung bei Planung und Bau neuer Infrastruktur stärker berücksichtigt wird. Faktoren wie wirtschaftliches Wachstum, die zunehmende Urbanisierung, der Ausbau der Fernstraßen und die Steigerung der industriellen Produktion seien eine große Herausforderung in dem Bemühen, die europäische Klanglandschaft zu schützen.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Herr Niccolo Machiavelli

22.12.2014, 20:31 Uhr

Mein Wunsch für 2015: Weltweit wird 90 % weniger Auto gefahren. Das hat viele positive Effekte.

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