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08.08.2013

06:00 Uhr

Im Zeitalter der Globalisierung

Wie deutsch sind deutsche Vorstände besetzt?

Wegen der geringen Präsenz von Ausländern in ihren Führungsetagen stehen einige deutsche Unternehmen immer wieder in der Kritik. Dabei stehen sie im internationalen Vergleich mit ihrer Quote gar nicht so schlecht da.

Vorstände deutscher Unternehmen: Die Zahl der Ausländer in den Manageretagen schwankt. dpa

Vorstände deutscher Unternehmen: Die Zahl der Ausländer in den Manageretagen schwankt.

Vielen deutschen Unternehmen wird vorgeworfen, sie seien zu männlich und zu deutsch – soll heißen: Es sind zu wenig Frauen an der Spitze und zu wenig ausländische Topmanager in Führungspositionen. Seit ein paar Jahren setzen Konzerne viel daran, weiblicher und internationaler zu werden. Zumindest bei letzterem sind sie ein gutes Stück vorangekommen. Nach jüngsten Erhebungen der Managementberatung Simon-Kucher & Partners ist der Ausländeranteil in Vorständen der 189 größten börsennotierten Unternehmen erstmals auf 29 Prozent gestiegen. Vor fünf Jahren waren es nur 25 Prozent, vor zehn Jahren sogar nur 13 Prozent.

Die Präsenz von Ausländern im Topmanagement ist aber im Unternehmensvergleich sehr unterschiedlich: Beim Softwarekonzern SAP und bei Linde etwa kommen 60 Prozent der Vorstände aus dem Ausland. Bei Beiersdorf, Daimler und Thyssen-.Krupp dagegen gibt es ausschließlich deutsche Topmanager.

Die deutschen Unternehmen stehen mit einer Quote von 29 Prozent im internationalen Vergleich aber gut da: In den Vorständen von Italiens börsennotierten Firmen kommen nur zwölf Prozent aus dem Ausland, in Spanien beträgt die Quote 15 Prozent. Für die USA liegen keine genauen Zahlen vor; doch Analysen zeigen, dass die Topetage amerikanischer Firmen entgegen allen Annahmen sehr stark mit nationalen Managern besetzt ist.

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Kommentare (2)

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Account gelöscht!

08.08.2013, 10:02 Uhr

Genau so schaut's aus:

Während die Amis wie auch der ganze Rest der Welt stur auf EIGENE Interessens-Durchsetzung aus sind - die NATÜRLICH von Personen aus dem Dunstkreis der eigenen Mentalität heraus am besten wahrgenommen werden können - wird uns Deutschen die Selbstentrechtung propagiert und Führungsabgabe an irgendwelche Fremd-Mentalitäten angeraten, die Führung lediglich nach Wirtschaftskennziffern, aber an unserer regionalen Bedürftigkeit vorbeigehend betreiben.

Armes_Deutschland

08.08.2013, 10:57 Uhr

In anderen Bereichen zeigt sich schon seit langem, was die "QuotenLobby" anrichtet. Besonders verheerend ist das in der Politik zu sehen:

Angela Merkel: Kasersolzialistin mit so viel Ahnung von Wirtschaft wie eine Nonne von Prostitution.

Kristina Schröder: Wird so ernst genommen im eigenen Ministerium wie ein Taubstummer auf einem Rethorikkongress.

Johanna Wanka: Jemand schon mal gehört? Oder gesehen?

Ilse Aigner: Die personifizierte Inkompetenz. Kein weiterer Kommentar nötig!

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