Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

27.11.2014

16:16 Uhr

Jahresziel wohl verfehlt

Zu wenig Solaranlagen errichtet

Zahlen der Solar-Branchenverbands BSW zufolge sind in diesem Jahr deutlich weniger Solaranlagen installiert worden als 2013. Die Ziele der Regierung werden damit wahrscheinlich verfehlt werden.

Installierte Solaranlagen: In 2014 wurden bislang zu wenige Photovoltaikanlagen gebaut. AFP

Installierte Solaranlagen: In 2014 wurden bislang zu wenige Photovoltaikanlagen gebaut.

BerlinDas Ausbau-Ziel der Bundesregierung für die Solarenergie wird in diesem Jahr voraussichtlich verfehlt. Wie aus Zahlen des Solar-Branchenverbands BSW vom Donnerstag hervorgeht, wurde 2014 bislang so wenig neue Leistung installiert, dass das Ziel von 2,5 Gigawatt kaum mehr erreichbar ist. Von Januar bis September wurden demnach neue Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von gut 1,7 Gigawatt aufgebaut. Der Verband und die Grünen reagierten unzufrieden.

Der BSW stützte seine Berechnungen auf Zahlen der Bundesnetzagentur. Demnach fiel der Ausbau der Solarenergie in diesem Jahr deutlich geringer aus als 2013. Den 1,7 Gigawatt neuer Leistung von Januar bis September 2014 stehen demnach fast 2,7 Gigawatt im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahrs gegenüber. Das Ziel für dieses Jahr werde "klar verfehlt", sagte der BSW-Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig der "Süddeutschen Zeitung" vom Donnerstag.

Energy Awards

Die Gewinner der Energiewende

Energy Awards: Die Gewinner der Energiewende

Ihr Browser unterstützt leider die Anzeige dieses Videos nicht.

"Ausgerechnet jetzt, wo Photovoltaik preisgünstig geworden ist, wird sie ausgebremst", kritisiert Körnig. Die Grünen-Politikerin Julia Verlinden sagte dem Blatt, die Regierung erhalte nun die "Quittung für ihre schlechte Novelle" des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG).

Die EEG-Reform war im Sommer verabschiedet worden. Dabei wurden unter anderem der Ausbau und die Förderung für Erneuerbare Energien reduziert. Während vorher ein sogenannter Ausbaukorridor von 2,5 bis 3,5 Gigawatt jährlich für die Solarenergie galt, sind es nun noch 2,5 Gigawatt.

Von

afp

Kommentare (3)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Herr Holger Narrog

27.11.2014, 18:37 Uhr

Für die Bevölkerung die bereits enorme Lasten aus den Subventionen wertlosen und umweltschädlichen Solarstrom bezahlen muss, ist das natürlich eine gute Nachricht.

Für die Solarschmarotzer die von dem System zu Lasten ihrer Mitmenschen profitieren ist das natürlich bedauerlich.

Man kann sich fragen, ob 40 Milliarden Subventionslasten für "Erneuerbare Energien", Energiewende und Klimaschwindel nicht genug sind.

Account gelöscht!

28.11.2014, 08:29 Uhr

Die Energiewende ist auf der Gier der sog. Erneurbaren Energien mit ihrem Subventions-Abgabenzwangsgesetz EEG gebaut. Und damit ist diese Energiewende auf Sand gebaut.
Diese Erneuerbaren Energien sind und bleiben ein Nischenprodukt in der Marktwirtschaft und genau an dieser Tatsache wird dieses perfide und asoziale EEG/Energiewende zum Schluss scheitern.

Account gelöscht!

28.11.2014, 10:52 Uhr

Jede neue Solaranlage ist ein neuer Kostentreibsatz für die Strompreise.

Jede neue Solaranlage ist ein Schritt fort von der Marktwirtschaft und hin zu einer pleiteorientierten staatlichen Planwirtschaft.

Jede neue Solaranlage ist ein Instrument, mit Hilfe dessen sich die (relativ) wohlhabenden Immobilienbesitzer auf Kosten des Durchschnitts aller Stromverbraucher, also auch der Armen, bereichern.

Jede neue Solaranlage fördert mit ihrem unkalkulierbaren Zitterstrom (Wolken ziehen bekanntlich in Sekunden über den Himmel) die Instabilität der Stromnetze und vergrößert die Wahrscheinlichkeit von Stromausfällen.

Jede neue Solaranlage ist ein weiterer Sargnagel für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft.

Danke, Frau Merkel! Danke an alle im Bundestag vertretenen ökosozialistischen Parteien CDU/CSU, SPD, Grüne, Linke!

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×