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01.08.2013

06:00 Uhr

Kinder, Gesundheit, Verkehr

Das ändert sich zum 1. August

Im politischen Berlin herrscht relative Sommerruhe. Trotz Ferienzeit werden zum 1. August aber gleich mehrere Gesetzesänderungen wirksam – vor allem für Eltern, Krankenversicherte und Verkehrsteilnehmer wird es wichtig.

Eltern mit Kind: Ab August kann ein Betreuungsgeld beantragt werden. dpa

Eltern mit Kind: Ab August kann ein Betreuungsgeld beantragt werden.

Am Donnerstag treten zahlreiche Änderungen für die Bundesbürger in Kraft. Vor allem Eltern, Krankenversicherte und Verkehrsteilnehmer können - oder müssen - sich auf Neues einstellen.

Kinderbetreuung

Auch für ein und zwei Jahre alte Kinder besteht nun ein Rechtsanspruch auf Betreuung in einer Kita oder bei einer Tagesmutter. Der Bedarf liegt nach aktuellen Schätzungen bei 780.000 Plätzen für 39 Prozent der unter Dreijährigen. Für Kinder ab drei Jahren besteht ein solcher Anspruch bereits länger.

Betreuungsgeld

Eltern, die sich in Eigenregie um ihre Kleinkinder kümmern, können künftig ein Betreuungsgeld in Anspruch nehmen. Es beträgt zunächst 100 Euro monatlich, ab 2014 dann 150 Euro. Gezahlt wird die Leistung an Eltern, deren Kind seit 1. August 2012 geboren ist - unabhängig davon, ob und in welchem Umfang die Eltern arbeiten.

Bildungspaket

Beim Bildungspaket für bedürftige Kinder werden mehrere Regelungen erleichtert. Künftig ist es etwa ausnahmsweise möglich, die für Sportverein oder Musikschule vorgesehenen 10 Euro monatlich auch für Sportgeräte oder Instrumente zu verwenden. Ausgaben für Klassenfahrten können die Kommunen auch bar auszahlen. Das Bildungspaket ist Teil der 2010 vom Bundesverfassungsgericht angemahnten Reform der Hartz-IV-Leistungen.

Kommentare (2)

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01.08.2013, 07:26 Uhr

Die Lobbyarbeit der armen Apotheker hat sich wieder einmal ausgezahlt. Zu Lasten der Versicherten.

Um wieviel % sind denn die Aufschläge für Nachtschichtler in der Wirtschaft gestiegen? Natürlich gar nicht, die haben kein Geld, um sich derartige Gesetzte zu kaufen.

Cilla

01.08.2013, 12:05 Uhr

@Fredi: Sie wissen offensichtlich nicht wovon sie sprechen.
Apotheken mussten Bereitschaftsdienst machen - nachts, an Wochenenden, an Feiertagen - ohne jede Zahlung, abgesehen von ein paar Euro Notdienstzuschlag pro Störung. Insbesondre in dünn besiedelten Gebieten stellt der Bereitschaftsdienst für viele Apotheker eine starke Einschränkung dar.
Schichtarbeiter werden voll bezahlt und Nacht- oder Wochenendzuschläge sind sogar steuerfrei. Notärzte bekommen zum Teil pro Einsatz was Apotheken für eine ganze Nacht zugestanden wird.

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