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12.12.2013

06:00 Uhr

Kleiderordnung im Büro

Anzug mit Krawatte oder Jeans?

Banker kleiden sich konservativ, Journalisten etwas legerer: Welche Kleidung ins Büro passt, hängt auch von der Branche ab. Ähnlich ist, dass der Spielraum enger wird, je höher die Position ist, die jemand bekleidet.

Bei Bürokleidung gilt: Andere Branchen, anderer Dresscode. dpa

Bei Bürokleidung gilt: Andere Branchen, anderer Dresscode.

Jedes Unternehmen hat eigene Werte und Normen. Auch die Kleidung ist ein Ausdruck davon. Goutiert ein junger Chef in der Online-Branche vielleicht Flip Flops oder bunte Shorts seiner Mitarbeiter als Ausdruck von Individualität und Kreativität, herrscht in deutschen Konzernen weitgehend ein anderer Dresscode – auch wenn das eher ein ungeschriebenes Gesetz ist.

Als angemessene Bürokleidung – die einen als professionell, effizient und zuverlässig kennzeichnet – gelten bei Frauen noch immer Rock oder Hose, kombiniert mit einer Bluse oder einem schickem Shirt, eventuell ergänzt um einen Blazer. Männer tragen dagegen Anzug mit Hemd und Krawatte – vor allem, wenn Kunden in Sicht sind. Sonst reicht am Schreibtisch auch eine legerere Hose-Hemd-Kombination.

Aber: Je höher man in der Hierarchie aufsteigt oder je formeller der Anlass wird, umso enger wird der Spielraum. Das gilt auch für Farben, Formen und Schnitte. Außerdem spielt natürlich die jeweilige Branche eine Rolle bei der Wahl der Garderobe. Banken etwa gelten als konservativer als Medienunternehmen. Wer Kleidung als Erfolgsfaktor im Geschäftsleben betrachtet, für den besteht die Kunst darin, korrekt und gleichzeitig attraktiv gekleidet zu sein, ohne in der Masse unterzugehen oder auf sein Äußeres reduziert zu werden.

Kommentare (3)

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Buecklein

12.12.2013, 08:26 Uhr

Interessantes Thema, aber wo ist der Artikel? War das schon alles?

Cohen

12.12.2013, 11:04 Uhr

"Je höher man in der Hierarchie aufsteigt ..., umso enger wird der Spielraum."
???
Das ist gänzlich falsch (mal die ein oder andere arg konservative Branche ausgenommen.
Je höher sie steigen, desto freier sind sie in der Auswahl ihrer Garderobe.
Während der Abteilungleiter noch fleißig seine Lloyd-Shoes zu seinem Boss-Anzug trägt, sieht man doch schon öfter den ein oder anderen Geschäftsführer mit Sneakers und einem knalligen Prada-Pullover am Freitag durch die Chefetage flitzen.

audi

12.12.2013, 20:07 Uhr

Je höher man kommt, um so mehr muss man sich dem anpassen, was dort verlangt wird. Viele meinen ja, das nach oben die Freiheiten steigen, aber das ist nicht richtig.

Jede Firma hat ungeschriebene, feste Gesetze, wie man sich jeweils anziehen muss. Der arme Einkäufe muss Boss tragen, die AT-Mitarbeiter in der Forschung trägt Jeans und Jesus Latschen.

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