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06.11.2013

16:54 Uhr

Klimawandel

Arktis-Experten beraten über Methanfreisetzungen

Wie viel klimaschädliches Methan der Arktis gelangt durch den globalen Temperaturanstieg in die Atmosphäre? Das haben 150 Wissenschaftler aus 24 Staaten untersucht.

Eisberge auf Grönland. Die EU hat in der Arktis den Klimawandel untersucht. dpa

Eisberge auf Grönland. Die EU hat in der Arktis den Klimawandel untersucht.

KielDer Klimawandel führt Forschern zufolge zur Freisetzung des Treibhausgases Methan in den Böden des Nordpolarmeeres und aus arktischen Permafrostgebieten. „Die Arktis wird in den nächsten 50 Jahren aber definitiv nicht mehr Methan emittieren als menschengemachte Quellen“, sagte der Koordinator des Projekts Pergamon, Jens Greinert, am Mittwoch mit Blick auf Methan-Freisetzungen beispielsweise durch Kühe, Schweine oder Reisfelder.

Methan gilt als 20-mal wirkungsvolleres Treibhausgas als Kohlendioxid. Riesige Methan-Mengen sind den Angaben zufolge in den Meeresböden des Nordpolarmeeres und in den arktischen Permafrostböden eingeschlossen. Noch sei die Freisetzung dieses Gases durch den Klimawandel in der Arktis „nicht katastrophal“, sagte Greinert vom Kieler Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung. Der bislang festgestellte Einfluss von Methanfreisetzungen in der Arktis auf die globalen Klimaveränderungen sei gering.

Welche der erneuerbaren Energien hat die größten Chancen?

Wie viel Methan aber tatsächlich bereits durch das Auftauen der Permafrostböden freigesetzt ist und wie schnell sich das Tempo dieses Prozesses in der Zukunft erhöht, wissen die Forscher nicht genau. „Die Arktis umfasst so große Land- und Wasserflächen, dass bisherige Messungen nur Stichproben darstellen“, sagte Greinert. Vier Jahre lang haben deshalb Experten unterschiedlicher Fachrichtungen aus 24 Staaten gemeinsam darüber geforscht. Finanziert wurde das Projekt von der EU. Noch bis Donnerstag beraten 100 von ihnen am Kieler Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung über Ergebnisse.

Die gewaltigen Permafrostgebiete Sibiriens seien die bislang größte Quelle von Methanemissionen in der Arktis, sagte Torsten Sachs vom GFZ-Helmholtz-Zentrum Potsdam. Tauen die Böden auf, entstehen an der Oberfläche Seen, in denen Methan-Blasen aufsteigen. Hilfreich sind mit Blick auf die Freisetzung von Methan nach Erkenntnissen der Wissenschaftler bestimmte Mikroben. Sie könnten Methan regelrecht „wegfressen“, sagte die Kieler Mikrobiologin Tina Treude.

Das Pergamon-Projekt endet formell zwar mit dem Symposium in Kiel. Ihr dabei entstandenes Netzwerk wollen die beteiligten Forscher aber weiterpflegen. Der Forschungsbedarf in dem Bereich sei noch sehr groß. „Wir wissen heute einfach verdammt wenig“, sagte Projektkoordinator Greinert.

Von

dpa

Kommentare (15)

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HofmannM

06.11.2013, 08:21 Uhr

Nochmal für ALLE!
Wir werden in Zukunft kein Problem einer Erderwärmung haben, sondern mit einer Abkühlungsphase der Erde. Und dies liegt ganz einfach an der Tatsache, dass die Sonnenaktivität seit Jahren zurückgeht. Wir hatten seit über 15 Jahre keine Erwärmung und seit 3 Jahren eine Zunahme der Abkühlung. Diese Abkühlung wird sich von Jahr zu Jahr jetzt aufbauen. In Zukunft wird der deutsche Bürger froh sein, wenn er seine Strom/Energierechnung noch zahlen kann. Strom wird durch das EEG zum Luxusgut!

Account gelöscht!

06.11.2013, 09:11 Uhr

Jedem, der noch an das Märchen glaubt, dass infolge des "Klimawandels" das Eis an den Polen schmelze, was zu einem Anstieg des Meeresspiegels führen würde, sei ein Blik auf die täglich aktualisierte Seite des US-amerikanischen National Snow&Ice Data Centers empfohlen:

http://nsidc.org/arcticseaicenews/

Wie man sieht, haben wir in diesem Jahr eine Eisbedeckung in der Arktis, die sich durchaus im Rahmen des Normalen bewegt, während in der Antarktis ein neuer Eisrekord zu vermelden ist.

Offensichtlich ist nichts dran an den Horrorbildern, die die Klimaalarmisten malen. Die Erde denkt gar nicht daran, sich die falsche Physik der Klimaapokalyptiker, nach der CO2 (gegen die beiden Hauptsätze der Thermodynamik!) zu einer Erderwärmung führe, zu eigen zu machen.

Das CO2-Klimamärchen ist der größte naturwissenschaftliche Irrtum seit Phlogiston und Äther.

Rechner

06.11.2013, 09:48 Uhr

'HofmannM' sagt
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Nochmal für ALLE!
Wir werden in Zukunft kein Problem einer Erderwärmung haben, sondern mit einer Abkühlungsphase der Erde. Und dies liegt ganz einfach an der Tatsache, dass die Sonnenaktivität seit Jahren zurückgeht.
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Aus der zyklischen Abschwächung der Sonnenaktivität einen Dauertrend zu machen ist lächerlich.

+++

'Antiillusionist' phantasiert
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Offensichtlich ist nichts dran an den Horrorbildern, die die Klimaalarmisten malen. Die Erde denkt gar nicht daran, sich die falsche Physik der Klimaapokalyptiker, nach der CO2 (gegen die beiden Hauptsätze der Thermodynamik!) zu einer Erderwärmung führe, zu eigen zu machen.
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Selten so einen Unsinn gehört.

Selbstverständlich führt die Zunahme von CO2 in der Erdatmosphäre zu einem Treibhauseffekt.

Ihr Verständnis der "beiden Hauptsätze der Thermodynamik" scheint aus dem Walt Disney Verlag bezogen zu sein.

+++

'Antiillusionist' phantasiert
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Jedem, der noch an das Märchen glaubt, dass infolge des "Klimawandels" das Eis an den Polen schmelze, was zu einem Anstieg des Meeresspiegels führen würde, sei ein Blik auf die Seite des US-amerikanischen National Snow&Ice Data Centers empfohlen:

http://nsidc.org/arcticseaicenews/
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Sie machen aus einem einjährigen Ausreißer einen Dauertrend.

Lächerlich.

...

Abgesehen davon steigt der Meeresspiegel NICHT wegen des Abschmelzens von See-Eis, sondern wegen des Abschmelzens von Gletschern.

NUR DADURCH wird Wasser vom Festland in's Meer befördert.

Wenn alle Gletscher - inkl. Antarktik - abgeschmolzen sind, wird der Meeresspiegel um ca 90 m steigen.

...

Und die Geschwindigkeit der Gletscherschmelze hat sich in den letzten Jahrzehnten stark erhöht.

Der vermehrte Fluß von Schmelzwasser in die antarktischen Gewässer senkt dort die Wassertemperatur und führt dazu, daß im antarktischen Winter mehr gefriert.

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