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01.12.2014

16:19 Uhr

Klimawandel

Der Einsatz lohnt sich

VonSilke Kersting

Bei der Weltklimakonferenz in Peru ist Streit programmiert: Die Interessen der Staaten weichen stark voneinander ab. Klar ist aber: Die Emission von Treibhausgasen muss endlich sinken.

Die Anden in Peru: Welchen Stellenwert hat der Schutz des Klimas wirklich? Reuters

Die Anden in Peru: Welchen Stellenwert hat der Schutz des Klimas wirklich?

Klimagipfel haben etwas Frustrierendes. Jahr für Jahr bekennen sich die Staats- und Regierungschefs bei ihren Treffen zur Bedeutung des Klimaschutzes. Wenn dann aber ein verbindliches Abkommen daraus werden soll, ducken sich viele weg.

Die Verhandlungen um einen globalen Klimavertrag waren zuletzt bei den Uno-Klimakonferenzen seit 2011 in Durban, Doha und Warschau äußerst mühsam. Demgegenüber haben sich die globalen klimaschädlichen CO2-Emissionen allein im letzten Jahrzehnt um mehr als 28 Prozent erhöht - stärker als in den beiden Jahrzehnten zuvor. In den nächsten zwölf Tagen gibt es nun wieder einmal eine Gelegenheit zu zeigen, welchen Stellenwert der Schutz des Klimas hat. Peru ist Gastgeberland der diesjährigen Weltklimakonferenz, die letzte Etappe auf dem Weg nach Paris Ende 2015. Dort soll dann ein neues, verbindliches Klimaabkommen beschlossen werden, das 2020 in Kraft treten soll. Bis zum ersten Quartal 2015 sollen fast 200 Staaten ihre Vorschläge zum Klimaschutz liefern.

Streit ist programmiert: Welche Minderungsziele für CO2 sollen für Industrie- und Entwicklungsländer gelten? Welche Transparenzregeln? Wie sollen die individuellen Beiträge der Staaten bewertet werden? Und wer bezahlt? Die Interessen weichen vor allem aus wirtschaftlichen Gründen stark voneinander ab.

Dabei müssen allen zwei Dinge klar sein. Erstens: Der Klimawandel ist kein Hirngespinst. Zweitens: Der Einfluss des Menschen ist unbestritten. Die Atmosphäre hat sich erwärmt, Gletscher schmelzen, der Meeresspiegel steigt. Auch extreme Wetterereignisse werden auf menschlichen Einfluss zurückgeführt. Was getan werden muss, liegt also auf der Hand: Wir alle müssen für eine konsequente Minderung von Treibhausgasen sorgen, jedes Land, jeder Bürger. Bundeskanzlerin Angela Merkel mahnte im Sommer, die Welt müsse Farbe bekennen. Man darf die Staats- und Regierungschefs jetzt dazu noch einmal ermuntern - und übrigens auch die Wirtschaft. Klimaschutz zahlt sich aus: Ein Weitermachen wie bisher wird für eine weitere Erwärmung der Erdatmosphäre sorgen - mit allen menschlichen, ökonomischen und ökologischen Kosten, die deutlich über dem liegen werden, was heute der Klimaschutz kostet.

Kommentare (3)

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01.12.2014, 16:44 Uhr

Energiewende/EEG/CO2 Klimwandel Lügenmärchen und Energieeinsparverordnung ist und bleibt eine marktfeindliche Abzocke an der Freiheit der Bürger!
Armut und Mangel einer DDR Subventionsmaschinerie betreibt diese Merkel Union an der deutschen Gesellschaft.

Account gelöscht!

01.12.2014, 17:41 Uhr

Nachdem Gerlich und Tscheuschner im Jahre 2009 im Rahmen der theoretischen Physik die Hypothese von den "Treibhausgasen", die angeblich die Erde erwärmen, wissenschaftlich widerlegt hatten, haben im Jahre 2011 Kramm und Dlugi eine akribische atmosphärenphysikalische Studie vorgelegt, die ebenfalls die Treibhausthese wissenschaftlich widerlegt.

Man findet die Studie hier (kostenloser Download):

http://dx.doi.org/10.4236/ns.2011.312124

Ich zitiere den Schlußabsatz:

Based on our findings, we conclude that 1) the so-
called atmospheric greenhouse effect cannot be proved
by the statistical description of fortuitous weather events
that took place in past climate periods, 2) the description
by AMS and WMO has to be discarded because of
physical reasons, 3) energy-flux budgets for the Earth-
atmosphere system do not provide tangible evidence that
the atmospheric greenhouse effect does exist. Because of
this lack of tangible evidence it is time to acknowledge
that the atmospheric greenhouse effect and especially its
climatic impact are based on meritless conjectures.

Die Studie ist nicht einfach nur eindrucksvoll, sondern sie ist schlicht und einfach richtig.

Herr Holger Narrog

01.12.2014, 20:49 Uhr

Der "Einsatz lohnt sich" definitiv für den inneren Kreis der Erfinder des Klimawandels. Einer der Akteure vermochte mit dem Handel von CDM* Zertifikaten fast zum Milliardär zu werden.

Der Satz "Der Klimawandel ist kein Hirngespinst" hört sich an wie Eltern die dem Kinde erklären, dass es nun doch einen Weihnachtsmann gibt. Nach etwa 20 Jahren Klimawandel mit Prophezeihungen denen gem. es hierzulande keine Winter mehr gäbe, das Polareis geschmolzen sei, Palmen wachsen sollten... ist es mittlerweile auch für viele Mitmenschen offensichtlich, dass es sich um eine ökoreligiöse Weltuntergangskatastrophe analog "Endlicher Rohstoffe", "Waldsterben", oder Ozonloch handelt.

Da der Klimawandel nur mehr in Westeuropa populär ist, der US Präsident ist zwar begeistert, eine stabile Mehrheit im Volk und Parlament nennt diesen "Climate Hoax" (Klimaschwindel), werden sich beim kommenden "Weltklimaabkommen" nur mehr die Europäer zu extrem teuren, sinnlosen Massnahmen verpflichten.

*CDM Zertifikate, simpel Klimasündenablasszertifikate, werden von Staaten, Bsp. Schweiz und Unternehmen gekauft um die CO2 Sünden zu kompensieren. Mit dem Geld werden dann beispielsweise wertlose, umweltschädliche Windmühlen in China, oder Indien errichtet.

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