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05.11.2013

06:00 Uhr

Lebenserwartung

Wo werden die Menschen am ältesten?

Die Menschen werden weltweit immer älter. Heutzutage leben sie 18 Jahre länger als noch 1960. Die größten Fortschritte machen dabei die Entwicklungsländer. Nur in einem Land ist die Lebenserwartung gesunken.

Die Menschen werden immer älter. In Deutschland wird ein Mensch laut WHO-Bericht im Schnitt knapp 81 Jahre alt. dpa

Die Menschen werden immer älter. In Deutschland wird ein Mensch laut WHO-Bericht im Schnitt knapp 81 Jahre alt.

In fast allen Ländern der Welt hat die Lebenserwartung in den letzten Jahrzehnten spürbar zugenommen. Am ältesten werden die Menschen heute nach Daten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Weltbank in Japan, der Schweiz und San Marino. Neugeborene können dort im Schnitt damit rechnen, rund 83 Jahre alt zu werden. Weit vorn liegen auch die Kleinstaaten Andorra, Island, Monaco und Singapur. Deutschland folgt auf Rang 20 mit einer Lebenserwartung von knapp 81 Jahren.

Weltweit hat sich die durchschnittliche Lebenserwartung seit 1960 um 18 Jahre auf derzeit etwas über 70 Jahre erhöht. Ausschlaggebend dafür sind Verbesserungen der medizinischen Versorgung, der Ernährung und der hygienischen Bedingungen. Die stärksten Fortschritte machten dabei nicht die Industriestaaten, sondern kleinere Entwicklungsländer. Auf den Malediven sowie in Bhutan, Timor-Leste und Jemen haben die Menschen laut Weltbank seit Anfang der 60er Jahre mehr als 30 Jahre gewonnen.

Das einzige Land, in dem die Lebenserwartung heute niedriger ist als vor 50 Jahren, ist Botswana. Bedingt offenbar durch die hohe Aids-Infektionsrate sterben die Menschen dort im Schnitt vier Jahre früher als 1960.

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