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07.04.2014

06:00 Uhr

Megatrend Geländewagen

Wie geländetauglich sind SUVs eigentlich?

Abseits geteerter Straßen bewegen sich nur die wenigsten Fahrer mit ihren SUVs. Voraussetzung dafür wären auch die entsprechenden Features. Aber statten Autobauer ihre Geländewagen damit überhaupt aus?

Durchaus geländetauglich: SUVs wie der  Mercedes GLA. Pressebild

Durchaus geländetauglich: SUVs wie der Mercedes GLA.

FrankfurtIm Straßenbild sind sie kaum mehr wegzudenken: Sports Utility Vehicles, kurz SUV, machten im vergangenen Jahr über 16 Prozent der Neuzulassungen in Deutschland aus. Ins Gelände, wie dies die markante Optik vorspiegelt, gehen damit aber die wenigsten. Wozu auch, sie müssen weder eine Berghütte erreichen noch einen Fluss durchfahren, um nach Hause zu kommen. Trotzdem wäre das mit einer ganzen Reihe dieser Fahrzeuge möglich. Daimler-Chef Dieter Zetsche hat dies beispielsweise bei der Präsentation des GLA in Spanien gerade vorgemacht.

Voraussetzung dafür ist jedoch, dass das Auto auch mit den entsprechenden Features für Geländegängigkeit auch ausgestattet ist. Wesentliches Element dabei ist der Allradantrieb. Die großen und damit auch teuren Vertreter der SUV-Zunft haben das allesamt serienmäßig, also der X5 von BMW, der Porsche Cayenne, Audis Q7 oder der ML von Mercedes. Es wäre auch geradezu blamabel, würde ein Auto dieser Preisklasse im ersten Schlagloch absaufen, sollte sich der Fahrer  tatsächlich mal abseits geteerter Straßen bewegen. Als einziger Hersteller von SUV stattet allerdings nur Land Rover seine gesamte Flotte serienmäßig mit Allradantrieb aus.

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Bei allen anderen Autobauern muss speziell bei den kleineren Modellen der so genannte 4x4-Antrieb separat und natürlich gegen Aufpreis geordert werden. Bei erfolgreichsten SUV des vergangenen Jahres in Deutschland, dem VW Tiguan, beträgt der Preisunterschied bei der beliebten Ausstattung mit dem 2,0 Liter Dieselmotor knappe 2000 Euro, wenn ein Allradantrieb eingebaut werden soll. Rund 60 Prozent der Käufer entscheiden sich nach Berechnungen der Beratungs-Societät Graf Lambsdorff & Compagnie trotzdem dafür. Wer es nicht macht, der hat nicht nur den günstigeren Anschaffungspreis im Auge, sondern auch den geringeren Spritverbrauch im Alltagsgebrauch. 5,3 Liter auf 100 Kilometer stehen Werksangaben zufolge hier 5,8 Liter beim Allrad gegenüber.

Und auch die Energiebilanz des Möchtegern-Geländewagens ist besser. 137 Gramm CO2 pro gefahrenem Kilometer stehen 150 Gramm beim Allrad gegenüber. Den geringsten Anteil an Allradgetriebener Ausstattung hat übrigens der Nissan Qashqai. Gerade mal 20 Prozent ordern hier beim Neukauf den Allradantrieb mit. Den meisten geht es hier offensichtlich um die nach Pfadfinderfreizeit aussehende Optik

Kommentare (2)

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Account gelöscht!

07.04.2014, 08:49 Uhr

"Wie geländetauglich sind SUVs eigentlich?"
---
*grins*
Stellen Sie einen Landrover Defender XD 110 (auch als "Wolf" bekannt) oder Mercedes G professional (nicht die "normale" Schickimicki-Version), möglichst noch mit Portalachsen, neben einen der üblichen SUVs. Dann erklärt sich der Begriff Geländegängkeit von selbst.
Wer's dann noch nicht begreift, fahre mit den erwähnten Fahrzeugen in richtig hartes Gelände, das so in etwa afrikanische Wüsten, mittelamerikanischen Dschungel oder das australische Outback repräsentiert. Spätestens dann sollte einem "ein Seifensieder aufgehen", wenn man den SUV per Seil rausziehen und in die Werkstatt karren muß!
Der typische SUV (= Modetrend) hat mit einem richtigen Geländewagen so viel zu tun wie eine Damen-Sandalette mit einem Armeestiefel!

Account gelöscht!

07.04.2014, 11:20 Uhr

"SUVs" sind für älter Personen einfach viel bequemer. Man swetze sich in 1 Sprtwagen und dann in 1 SUV. Da gibt es Unterschiede schon beim einsteigen.

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