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27.08.2013

09:32 Uhr

Neue Statistik

80,5 Millionen Menschen leben in Deutschland

Rund 80,5 Millionen Menschen leben in Deutschland – und damit rund 196.000 Personen mehr als Ende 2011. Der Grund dafür ist ausschließlich die Zuwanderung.

Passanten in einer Fußgängerzone: Die Bevölkerungszahlen entwickelten sich regional sehr unterschiedlich. dpa

Passanten in einer Fußgängerzone: Die Bevölkerungszahlen entwickelten sich regional sehr unterschiedlich.

Berlin/WiesbadenWegen der kräftigen Zuwanderung ist die Zahl der Einwohner Deutschlands 2012 so stark gestiegen wie seit zwanzig Jahren nicht mehr. Die Bevölkerung wuchs um 196.000 oder 0,2 Prozent auf 80,5 Millionen, teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag mit. "Eine stärkere Zunahme gab es zuletzt 1992 mit knapp 700.000", sagte eine Statistikerin. 2011 hatte es ein Plus von 92.000 gegeben.

"Die Zahl der Geburten lag wie in den Vorjahren deutlich unter der Zahl der Sterbefälle", hieß es. "Hauptursache für den Anstieg der Bevölkerungszahl war damit wie auch schon im vergangenen Jahr die stark gestiegene Zuwanderung." 2012 zogen rund 370.000 Menschen mehr nach Deutschland als ins Ausland fortzogen. Die meisten Zuzüge gab es aus den osteuropäischen EU-Ländern Polen, Rumänien, Bulgarien und Ungarn, gefolgt von den Euro-Krisenstaaten Italien, Spanien und Griechenland.

Die Bevölkerungszahlen entwickelten sich regional sehr unterschiedlich. In neun Bundesländern gab es einen Zuwachs, den stärksten davon in die wirtschaftlichen Boomregionen Bayern (+76.000) und Baden-Württemberg (+57.000), gefolgt von Berlin (+49.000). In den neuen Bundesländern sowie im Saarland sank die Einwohnerzahl dagegen. Besonders hoch fiel der Rückgang in Sachsen-Anhalt (-17.000) und Thüringen (-11.000) aus.

In diesen Ergebnissen sind die im Mai veröffentlichten Ergebnisse des Zensus berücksichtigt. Die Zählung ergab, dass in Deutschland rund 1,5 Millionen Menschen weniger leben als bislang angenommen.

Kommentare (7)

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27.08.2013, 09:44 Uhr

"Mischland" entvölkert sich weiter...^^

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27.08.2013, 10:51 Uhr

"Die meisten Zuzüge gab es aus den osteuropäischen EU-Ländern Polen, Rumänien, Bulgarien und Ungarn, gefolgt von den Euro-Krisenstaaten Italien, Spanien und Griechenland."

Sind das die von der Regierung geforderten "gut ausgebildeten Fachkräfte"? Oder sind das nur Wirtschaftsflüchtlinge, die unser ohnehin schon ausgeblutetes Land "bereichern"?

Account gelöscht!

27.08.2013, 12:29 Uhr

Werden wir deutschen wie in der Griechenlandrettung wieder für dumm verkauft ?
Geordnete Zuwanderung ,vor allem aus den Euro-Krisenstaaten in unseren Arbeitsmarkt-keine Frage !
Aber nicht aus Rumänien ,Bulgarien,Tschetschenien-Chaos ab 2014 mit allen Tricks in unser Sozialsystem -Gewerbezulassungen-abgreifen von Kindergeld.
Deutschland als Sozialamt der Welt für Flüchtlinge außerhalb der Krisengebiete!
Unsere Kommunen sind Pleite.kein Geld für Straßen,Kindergärten und Schulen!

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