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30.04.2014

09:53 Uhr

Offshore-Energie

Schwimmendes Windrad vor Darß geplant

Das Offshore-Windrad hat den Vorteil, dass es bereits an Land montiert werden kann. Vor Ort wird die Anlage dann mit Stahlseilen am Meeresboden verankert.

Windräder des Offshore-Windparks  Baltic 1: Eine Windkraftanlage ohne Fundament wird erprobt. dpa

Windräder des Offshore-Windparks Baltic 1: Eine Windkraftanlage ohne Fundament wird erprobt.

Schwerin/StralsundVor der Halbinsel Darß soll erstmals in deutschen Gewässern eine Windenergieanlage ohne festes Fundament im Meeresboden erprobt werden. Der Bau der schwimmenden Offshore-Anlage beginne im Juli in Stralsund, Mitte 2015 starte dann die technische und ökologische Erprobung, teilte das Wirtschaftsministerium am Dienstag in Schwerin mit. Das schwimmende Windrad wurde von der Dresdner Gicon-Firmengruppe entwickelt und soll nach Fertigstellung nahe dem Offshore-Windpark Baltic 1 installiert werden.

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Das schwimmende Fundament wird mit Stahlseilen am Meeresboden verankert und eignet sich nach Herstellerangaben für Wassertiefen ab 20 Meter. Ein Vorteil bestehe darin, dass die Gesamtanlage an Land montiert und per Schiff an den Offshore-Standort transportiert werden könne, erläuterte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU).

Von

dpa

Kommentare (4)

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Account gelöscht!

30.04.2014, 10:26 Uhr

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel hat am 16.4. vor einer Solarfirma in Kassel folgendes gesagt:

"Die Wahrheit ist, dass die Energiewende kurz vor dem Scheitern steht."

Siehe: http://www.1730live.de/sigmar-gabriel-nimmt-in-kassel-stellung-zur-energiewende/

Offensichtlich weiß also der zuständige Minsiter, dass die Energiewende scheitern wird. Da er logisch denken kann, muss man davon ausgehen, dass er ebenfalls weiß, dass es unverantwortlich ist, trotz des bevorstehenden Scheiterns weiterhin Milliarden in dieses Projekt zu stecken.

Dass die Politik dennoch nicht die Kraft aufbringt, die Geldverbrennung zu stoppen und die Energiewende abzubrechen, ist ein eklatantes Führungsversagen. Diese Versager müssen bei der nächsten Wahl abgestraft werden.

Die AfD ist die einzige Partei, die ein sofortiges Aus für das EEG fordert.

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30.04.2014, 10:32 Uhr

Schwimmendes Windrad. So ein Schwachsinn!
Wieviel Förder-Steuergelder werden denn für diesen Schwachsinn schon wieder ausgegeben!?
Die Verankerung wird sich in einigen Jahren losreißen und dann war es das mit dem "Schwimmenden Windrad"!
Geschweige denn von der Gefahr, dass von so einen schwimmenden Windrad für die Schifffahrt einhergeht, wird man keinen marktwirtschafltlichen Investor für diese "Schnaps-Steuer-Subventions Versenkungsidee" finden!

Account gelöscht!

30.04.2014, 12:40 Uhr

Bei schwimmenden Windkraftanlagen im Meer sehe ich folgende Vorteile:

1. Man spart sich das teure Betonfundament, welches nach Ende der Lebensdauer der Anlage sowieso niemand mehr vom Meeresboden entfernt.
2. Nach dem Scheitern des EEG kann man dann die im Grunde nutzlose Anlage zu einer (sehr) tiefen Stelle im Ozean ziehen und sie dort auf Nimmerwiedersehen versenken.
Getreu dem Motto: aus den Augen aus dem Sinn! Als Trost verbleiben immerhin die 20jährigen Subventionszahlungen für den Normalobürger.

PS: Leider kann man das so nicht mit den ebenfalls nutzlosen (weil nicht grundlastfähigen) Anlagen auf dem Festland machen ;-(
Die stehen mit hoher Wahrscheinlichkeit irgendwann rostend in der Gegend weil sich keiner mehr drum kümmert.

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