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26.08.2013

13:18 Uhr

Offshore-Industrie

Bündnis unterzeichnet „Cuxhavener Appell“

Sie wollen endlich Planungssicherheit: Politiker, Unternehmen und Gewerkschafter im Norden richten mit dem „Cuxhavener Apell“ einen Forderungskatalog zur Offshore-Windenergie an die Bundesregierung.

Die symbolische Karte zum „Cuxhavener Offshore-Appell“: Damit wurden zahlreiche Forderungen zur Zukunft der deutschen Offshore-Industrie formuliert. dpa

Die symbolische Karte zum „Cuxhavener Offshore-Appell“: Damit wurden zahlreiche Forderungen zur Zukunft der deutschen Offshore-Industrie formuliert.

CuxhavenPolitiker und Unternehmer aus dem Norden wollen mehr Planungs- und Bestandssicherheit für Windparks auf hoher See. Mit dem „Cuxhavener Appell“ zur Offshore-Industrie richten sie nun einen Forderungskatalog an die Bundesregierung.

„Offshore ist der Eckpfeiler der Energiewende“, sagte der niedersächsische Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD). Die Bundesregierung müsse endlich einen Koordinator einsetzen, der für die Energiewende Verantwortung übernehme, forderte er.

Neben den Wirtschafts- und Energieministern und -senatoren der fünf norddeutschen Bundesländer unterschrieben am Montag in Cuxhaven Bürgermeister und Unternehmen sowie die IG Metall. Vor der Tür demonstrierten Beschäftigte der Branche für ihrer Arbeitsplätze.

Die Offshore-Windenergie und die Energiewende befänden sich am Scheideweg, heißt es im „Cuxhavener Appell“. Deutschland verfüge als einziges europäisches Land über die gesamte Wertschöpfungskette beim Bau von Windenergieanlagen im Meer. „Dieser industriepolitische Vorteil muss auch im Hinblick auf die Arbeitsplatzsicherung und Exportmöglichkeiten erhalten und ausgebaut werden.“

Der Geschäftsführer der Windenergie-Agentur, Ronny Meyer, erklärte, mit rund 4500 Stunden voller Stromproduktion im Jahr seien Offshore-Windmühlen den Anlagen an Land überlegen, die im Durchschnitt auf 2000 Stunden kämen. Rund 18.000 Beschäftigte habe die Branche. Bis zu 33.000 wären möglich. 35 Prozent des Umsatzes werde im Süden Deutschlands erwirtschaftet.

Von

dpa

Kommentare (3)

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A.G.

26.08.2013, 15:47 Uhr

Macht endlich mehr Druck! Laßt uns diese große Chance nicht nicht entgehen. Alles für Arbeitsplätze, bildung, steuern und export! Weiter mit den Regenerativen Energien! Auch wenn hier wieder bei den Offshoranlagen nur die Energieriesen gefördert werden! Für unsere Zukunft und unserer Kinder und Enkelkinder!

Brakelmann

26.08.2013, 21:56 Uhr

Noch mehr Geld für dieses "Traumschiff ohne Boden". Die Windenergie ist längst tot, bevor sie überhaupt geboren wurde. Hier ist sinnlos viel GEld investiert worden. Nun geht es darum, dem schlechten Geld kein gutes mehr hinterher zu werfen. Emotionen sind hier fehl am Platze. Es sollten nur Fakten zählen, und die sprechen allesamt gegen Windenergie.

Account gelöscht!

27.08.2013, 05:14 Uhr

"Die Windenergie ist längst tot, bevor sie überhaupt geboren wurde."


Sie war schon eine politische Mißgeburt, bevor sie gezeugt wurde!

Ein Beispiel:
Um auch nur den prognostizierten Zuwachs des Stromverbrauchs in den nächsten 30 Jahren abzudecken, müßten wir einschließlich der Versorgungsreserven bei Abschaltung aller AKW wohl die Windrädchen in einem Gittermuster von rechnerisch max. 240m aufstellen.

BUNDESWEIT! FLÄCHENDECKEND!
Haben die sie noch alle???
Sind die noch ganz klar im Kopf?

Wenn das nicht reicht, könnte man ja analog P$$R S. die Kavallerie in div. Nachbarstaaten einrücken lassen, z.B. die Ostmark...

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