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09.12.2014

15:10 Uhr

Peru

Zweckoptimismus beim Klimagipfel

Gipfel-Gastgeber Peru gibt sich optimistisch, das UN-Klimasekretariat auch und selbst Umweltschützer loben die konstruktive Atmosphäre der UN-Klimakonferenz. So weit so gut. Jetzt haben die Minister das Wort.

Überzeugt vom Erfolg der Konferenz: Bundesentwicklungsminister Gerd Mueller (2.v.l.) mit den Klimabeauftragten anderer Länder in Lima. dpa

Überzeugt vom Erfolg der Konferenz: Bundesentwicklungsminister Gerd Mueller (2.v.l.) mit den Klimabeauftragten anderer Länder in Lima.

Die Vereinten Nationen und Gastgeber Peru zeigen sich über den bisherigen Verlauf der UN-Klimakonferenz in Lima zufrieden. Die Gespräche über die Textelemente für den Entwurf eines Weltklimavertrages gingen mit Optimismus voran, lobte die Chefin des UN-Klimasekretariats, Christiana Figueres. Perus Umweltminister und Konferenzpräsident Manuel Pulgar-Vidal gab sich überzeugt, dass die Konferenz ein Erfolg und am Freitag pünktlich beendet wird.

Den 195 Teilnehmerstaaten lag am Montag ein 33-Seiten-Papier mit vorläufigen Textbausteine für das im Dezember 2015 in Paris zu entscheidende Klimaabkommen vor, durch das die Erderwärmung auf höchstens zwei Grad begrenzt werden soll. Einen ersten Entwurf gab es auch für den Lima-Beschluss, der Kriterien für nationale Klimaschutzzusagen definieren sollen. Der Text werde nun „Zeile für Zeile und Komma für Komma“ durchgegangen, so Figueres.

Die Umweltorganisation WWF zeigte sich zwar erleichtert, dass der vorliegende Verhandlungstext die richtigen Bereiche abdecke. „Die Herausforderung ist aber, dass diese Elemente nicht in der richtigen Balance sind“, mahnte WWF. So werde etwa die vor allem von Entwicklungsländern betonte Frage der Finanzierung von Anpassungsmaßnahmen weniger umfangreich behandelt als die Vorgaben für die Ziele zur Treibhausgas-Minderung.

Müller stellt Geothermie-Projekt vor

Am Dienstag startet in Lima die Ministerrunde, an der auch Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) teilnimmt. Auch UN- Generalsekretär Ban Ki Moon wird erwartet. Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) kam am Montag nach einer Kolumbienreise nach Lima, wollte aber am Abend planmäßig wieder abreisen.

Er stellte in Lima ein Projekt zur Förderung von Geothermie in mehreren lateinamerikanischen Ländern vor. Zur Finanzierung von Risikoanalysen werden von mehreren internationalen Geldgebern, darunter Deutschland, zum Start 75 Millionen Dollar zur Verfügung gestellt - Ziel ist es, eine Leistung von 350 Megawatt zur Energiegewinnung zu erreichen, um so 50 Millionen Tonnen CO2 einzusparen. „Geothermie ist hier eine fast ungenutzte Energiequelle von unglaublichem Ausmaß“, sagte Müller.

Von

dpa

Kommentare (2)

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10.12.2014, 08:24 Uhr

Diese Klimgipfel sind die reinste Steuerverschwendung und schaden nur der Industrie- und Entwicklungsgesellschaft. Das CO2 mit seinen Anteil von 0,039% an der gesamten Atmosphäre kann weder ein Klima steuern und erst recht nicht auf 2 Grad erwärmung bzw. abkühlung geregelt werden. Das ist einfach nur eine LÜGE, die daszu dient uns als Gesellschaft den letzten Cent aus der Tasche mit unsinnigen Dämmvorschriften, CO2 Einspar-zwang-Vorschriften bzw. Energieeinsparzwang zu ziehen.
Die Sonne und hier die Aktivität der Sonne bestimmt und steuert unser Klima und kein lebensnotwendiges CO2 = Pflanzendünger und ohne das CO2 würde es keinen Sauerstoff und somit kein uns bekanntes Leben auf der Erde geben.
Macht mit der CO2-Abzockerlüge endlich Schluss in der Medienlandschaft. Danke!

Herr Holger Narrog

10.12.2014, 11:00 Uhr

Eine Einigung ist beim kommenden "Klimagipfel" in der Tat zu erwarten. Anstatt starrer Ziele ist es gem. diverser Artikel, z.B. WIWO Green, vorgesehen, dass die Teilnehmerstaaten sich die Ziele selber setzen dürfen.

Wahrscheinlich wird das zur Konsequenz haben, dass sich Westeuropa wo der Glauben an die ökoreligiöse Weltuntergangskatastrophe "Klimawandel" populär ist, sehr teure, destruktive Ziele setzen wird die deren Status als Industriestaaten in Frage stellen kann.

China wird sein Nein in einer freundlich, unverbindlichen Absichtserklärung formulieren.

Die USA wird in Gestalt des Präsidenten Obama viel versprechen, aufgrund dessen, dass Volk und Parlament den "climate hoax" (Klimaschwindel) mehrheitlich ablehnen jedoch kein Gesetz verabschieden.

Andere Staaten, Russland, die arabischen Staaten werden den Unsinn ignorieren.

Einige Entwicklungsländer werden Ihrem Wunsch nach Westeuropäischem Geld Ausdruck verleihen.

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