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13.10.2014

15:02 Uhr

Psychische Probleme

Jeder dritte Krebspatient benötigt seelische Hilfe

Mit der Diagnose Krebs treten bei vielen Betroffenen auch psychische Problemen wie Angst und Depressivität auf. Unbehandelt können sie sich negativ auf den Erfolg der medizinischen Therapie auswirken.

An vielen Krebspatienten geht die Erkrankung auch psychisch nicht spurlos vorbei. dpa

An vielen Krebspatienten geht die Erkrankung auch psychisch nicht spurlos vorbei.

Jeder dritte Krebspatient benötigt seelische Hilfe. Die Betroffenen leiden neben ihrer Erkrankung unter psychischen Problemen wie Angst, Anpassungsschwierigkeiten und Depressivität, wie eine am Montag veröffentlichte Untersuchung unter Federführung des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) ergab. Besonders häufig seien psychische Begleiterkrankungen bei Brustkrebspatientinnen (42 Prozent) sowie Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren (41 Prozent) oder dem sogenannten schwarzen Hautkrebs (39 Prozent).

Im schlimmsten Fall kann sich eine nicht behandelte psychische Störung nach Angaben der Experten negativ auf den Erfolg der medizinischen Therapie auswirken. Deshalb benötigten Krebspatienten auch auf seelischer Ebene eine maßgeschneiderte Behandlung, die von Information über Beratung bis hin zu Psychotherapie reichen kann. Die Untersuchung wurde im US-Fachmagazin "Journal of Clinical Oncology" veröffentlicht.
In Deutschland werden jedes Jahr rund 480.000 Menschen mit der Diagnose Krebs konfrontiert.

Von

afp

Kommentare (1)

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Herr Thomas Behrends

14.10.2014, 08:13 Uhr

Tja, und da dürfen Sie 3 mal raten worauf unter Anderem die hohe Krebsrate zurück zu führen ist;

1.) Arbeiten in einem vom durch schlechte Geschäfts-leitungen hervorgerufenen Mobbings, welches die Menschen zermürbt und persönlich zerstört. Sprüche wie: Sie sind ja sowieso zu alt, wieso ist dies und das noch nicht erledigt (bei völliger Arbeitsüberlastung, wohlgemerkt!),

2.) Arbeiten in einem gesundheitlich bedenklichen Umfeld (Chemieindustrie, Bäckereien usw.),

Ihr Super-Manager der Deutschen Wirtschaft, auch wenn Ihr es nicht hören oder lesen möchtet: Es wird Zeit für Euch wieder auf die Wirtschaftsschulen zu gehen und ´ne Tüte modernes Personalmanagement zu lernen. Aber nicht den abgeschmackten Blödsinn, den man Euch in Seminaren Eurer Verbände anbietet, sondern zur Abwechslung wirklich einmal die moderne (nicht einseitig auf Kosten fixierte) Variante.

Zu guter Letzt sei noch angemerkt, dass die Arbeit für den Menschen da ist und nicht zwangsläufig der Mensch für die Arbeit.

Also, geht in Euch und schafft ein lebenswertes Arbeitsumfeld. Es wird Euren Mitarbeitern und Eurem Unternehmen zugute kommen.

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