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20.08.2013

10:40 Uhr

Rohstofffunde an der Ostküste

Afrikas Konzerne hofft auf Energieboom

In mehreren Staaten an der Ostküste des Kontinents wurden zuletzt neue Rohstoffquellen ausgemacht. Die Konzerne hoffen nun auf einen Boom. Doch die Organisatoren des Öl- und Gasgipfels warnen vor Risiken.

Flammen über einer Gasquelle: In einigen afrikanischen Staaten gab es zuletzt neue Rohstofffunde. AFP

Flammen über einer Gasquelle: In einigen afrikanischen Staaten gab es zuletzt neue Rohstofffunde.

MaputoAfrikanische Energiekonzerne erwarten einen Boom entlang der Ostküste ihres Kontinents. Neue Rohstofffunde in Mosambik, Kenia und Tansania zögen derzeit ausländische Investoren an, teilten führende afrikanische Manager aus der Öl- und Gasindustrie bei einer internationalen Konferenz in Maputo mit. Auch die Entwicklungen in Ghana und Uganda seien vielversprechend, hieß es.

Der sogenannte Öl- und Gas-Afrika-Gipfel begann am Sonntag und läuft noch bis Dienstag. Auch Vertreter aus den in der Energiebranche führenden Staaten Afrikas - Algerien, Angola und Nigeria - nahmen daran teil.

Auf der Internetseite der Konferenz warnten die Organisatoren jedoch vor politischen und wirtschaftlichen Risiken für die Branche sowie vor Preisschwankungen. Auch Mängel in der Infrastruktur sind demnach ein Problem. Inzwischen werde jedoch investiert und viel gebaut.

Von

ap

Kommentare (3)

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Account gelöscht!

20.08.2013, 11:08 Uhr

Der Raubbau am afrikanischen Kontinent geht in die nächste Runde. Im Prinzip ist das nichts weiter als moderner Kolonialismus, damit sich westliche Konzerne incl. China die Taschen voll stopfen können.
Gerade in vielen schwarzafrikanischen Ländern ist Korruption dermaßen verbreitet, dass die Bevölkerung garantiert nichts davon hat. Im Gegenteil, es wird der Bevölkerung noch schlechter gehen. Und "mehr" Infrastruktur bedeutet auch mehr Ausbeutung aller Ressourcen, vor allem auch der letzten Naturflächen.
Auch Landgrabbing läuft schon auf Hochtouren. Und natürlich ist Deutschland auch wieder mit von der Partie.

HofmannM

20.08.2013, 11:45 Uhr

Endlich kommt wirtschaftliches Leben auf den afrikanischen Kontinent. China schafft die Infrastruktur (Gebäude/Straßen usw.) und die jeweiligen afrikanischen Regierungen müssen es nur noch verstehen, dass die Einnahmen durch die Rohstoffe dem Volk zu gute kommen sollten und nicht in die eigene korrupte Tasche fließen. Die Basis für den Rohstoff-Handel mit China ist gelegt, jetzt liegt es an den afrikanischen Führungseliten, diesen Rohstoffhandel zu einer Wohlstands-Erfolgs-Geschichte für die Bürger Afrikas zu machen. Kommt der Wohlstand unter das afrikanische Volk, so hat China schon sein nächste Ziel erreicht. Durch mehr Wohlstand wird auch mehr Konsumgut nachgefragt. Und von dieser Konsumnachfrage profitiert so gleich auch wieder China. Eine Win-Win Situation so zu sagen. Afrika darf sich nicht mehr selbt im Weg stehen, mit korrupten Politiker und Banden-/Büergerkriegen. Afrika muss aufwachen und endlich die Chance des Wirtschaftsleben und Handel ergreifen. Für eine nachhaltige Infrastruktur, Entwicklung, Forschung, Bildung usw.

orakel

20.08.2013, 12:00 Uhr

Schwierig, in Afrika für gerechte Verhältnisse zu sorgen, es gibt jede Menge Chaos, zerstrittene Volksgruppen, unklare Besitzverhältnisse und Korruption.

Bisher endete es immer mit Ausbeutung durch ausländische
Konzerne (nun vor allem chinesische) und einheimische korrupte Eliten.

Trotzdem dürfen wir vor allem den Chinesen nicht das Feld
überlassen, sonst wird die regionale afrikanische Bevölkerung durch die Chinesen noch schlimmer als jetzt ausgebeutet.

Wir Europäer müssen den Afrikanern lernen, genauer hinzuschauen und genaue Fragen zu stellen, bevor sie einem
Politiker bei der Wahl ihre Stimme geben.

Wir müssen geduldig in kleinen Schritten kleine afrikanische Firmen unterstützen, um endlich eine solide
nachhaltige Wirtschaft in Afrika aufzubauen.

Dann wird auch die Armut deutlich weniger werden, und der Einfluß von radikalen politischen Gruppen zurückgedrängt.

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