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05.03.2014

06:00 Uhr

Schonend einfrieren

Der Schockfroster für daheim

Auftauen und Aufwärmen von Lebensmitteln ist in Zeiten der Mikrowelle eine Sache von Minuten geworden. Konventionelles Einfrieren dauert hingegen Stunden und schadet häufig der Essensqualität. Doch es gibt eine Lösung.

Vereiste Erdbeeren: Beim Schockfrosten bilden sich viel kleinere Eiskristalle als beim konventionellen Einfrieren (Bild). Imago

Vereiste Erdbeeren: Beim Schockfrosten bilden sich viel kleinere Eiskristalle als beim konventionellen Einfrieren (Bild).

Anonym

Wenn es mittags richtig schnell gehen muss, dann ist es mit dem Griff ins Regal mit den Fertiggerichten nicht weit hin. Mikrowelle auf, Plastikschale mit dem Essen darin hinein, warten, fertig. Innerhalb von wenigen Minuten steht eine Mahlzeit dampfend auf dem Tisch.

Warum dauert Aufwärmen nur wenige Augenblicke, Einfrieren aber Stunden? Ein Schockfroster für die heimische Küche wäre eine Erfindung, die meinen Alltag bereichern könnte. Bleibt etwas übrig oder man kocht mehrere Portionen, dann friert man sie danach oft ein. Nach dem Auftauen ist es für manche Leckerei allerdings vorbei. Form, Geschmack, Konsistenz, Vitamine – alles weg. Das muss doch nicht sein.

In der Lebensmittelindustrie funktioniert Schockfrosten doch auch. Warum also nicht einfach ein etwas kleineres Gerät für Zuhause entwickeln? Wäre es kein allzu großer Stromfresser und nicht größer als ein Ofen, gäbe es bestimmt viele Menschen, die solch ein Gerät kaufen würden.

Für Hobbygärtner, die einen Teil ihrer Ernte einfrieren wollen, wäre das die Lösung schlechthin. Wie oft hat man schon vom Nachbarn Obst oder Gemüse angeboten bekommen, weil er in seinem gärtnerischen Übermut zu viel angebaut hat? Genauso für Leute, die am Wochenende für die kommende Woche vorkochen wollen statt auf weniger gesunde und teure Fertiggerichte zurückzugreifen.

Haben Sie auch eine Idee, eine Erfindung, eine Vision für die Zukunft? Teilen Sie sie uns mit unter der E-Mail-Adresse erfindung@handelsblatt.com.

Kommentare (3)

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05.03.2014, 08:52 Uhr

Einfach mal Informationen einholen, wie Schockfrosten funktioniert. Das ist nicht auf kleine Maßstäbe zuhause übertragbar, schon gar nicht kryogene Verfahren, die auf flüssigem Stickstoff basieren.

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05.03.2014, 10:48 Uhr

Und was hat der Leser jetzt erfunden? Oder ist das hier ein Wunschkonzert? Dann wünsche ich mir angesichts der aktuellen Verkehrslage einen Kompaktbeamer

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05.03.2014, 11:21 Uhr

Schockfrosten? Nichts leichter als das. Kaufen Sie sich bei der Firma Linda 2 Liter flüssigen Stickstoff, füllen ihn in eine Thermoskanne, und schmeißen Sie Ihre Erdbeeren rein. Nach 2-3 Minuten überführen Sie das steinhart gefrorene Gut in Ihre normale Tiefkühltruhe. Achtung! Handschuhe anziehen.
Für übereifrige Schrebergärtner liefert Linde sicher auch täglich flüssigen Stickstoff an. Das kommt vermutlich billiger, als sich einen -80 Grad Kühlschrank zu kaufen, wie er ganz normal im Handel angeboten wird, wenn auch nicht grade beim Media-Markt.
Also liebe Handelsblatt-Redakteure, hier gibt's nix zu erfinden. Höchstens vielleicht einen -80 Grad Kühlschrank der mit Biogas, gewonnen aus den verrottenden Erdbeerstengeln, betrieben wird. Diesem Erfinder wären ein paar Millionen staatliche Forschungsgelder und ein wohlwollender Artikel im Handelsblatt sicher.

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