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27.03.2014

09:43 Uhr

Spitzenpolitiker

Klimakiller Dienstwagen

VonSilke Kersting

Von wegen Klimaschutz: Während die Politik die E-Mobilität hochlobt, haben die Fahrzeuge von Politikern einen hohen CO2-Ausstoß. Laut Dienstwagen-Check steigt aber die Bereitschaft, schadstoffärmere Limousinen zu nutzen.

Der Dienstwagen des Bundespräsidenten: Die Energiewende steht ganz oben auf der politischen Agenda. Doch den Dienstwagen der Spitzenpolitiker sieht man die Prioritätensetzung nicht an. dpa

Der Dienstwagen des Bundespräsidenten: Die Energiewende steht ganz oben auf der politischen Agenda. Doch den Dienstwagen der Spitzenpolitiker sieht man die Prioritätensetzung nicht an.

BerlinDeutsche Spitzenpolitiker fahren gerne stark motorisierte Dienstwagen. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kann in ihrem alljährlich durchgeführten Dienstwagen-Check „kein Ende des PS-Wahns“ erkennen. Je höher die Motorleistung ist, desto höher sind grundsätzlich auch die klimaschädlichen CO2-Emissionen. Die größten Dreckschleudern fahren indes nicht Bundesminister, sondern Ministerpräsidenten und Staatssekretäre.

Unter den Landeschefs scheint sich am wenigsten Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) bei der Wahl ihres Dienstwagens für den Klimaschutz zu interessieren, gefolgt von Volker Bouffier (CDU) in Hessen und Klaus Wowereit (SPD) in Berlin. Krafts Audi A8 stößt pro gefahrenem Kilometer 219 Gramm CO2 aus, die Audis ihrer Kollegen 216 Gramm.

Als umweltfreundlich gilt ein Fahrzeug, wenn es den EU-Zielwert von 130 Gramm einhält. Insgesamt gaben 228 Spitzenpolitiker Auskunft über CO2-Ausstoß, Spritverbrauch und Motorleistung ihrer Autos.

Zwar gibt es einen Trend zu CO2-ärmeren Dienstlimousinen, stellt die DUH in ihrer Untersuchung fest, „aber es fehlen auch die Vorbilder“. Von den Bundesministern fährt niemand ein umweltfreundliches Fahrzeug. Der Mercedes von Bildungsministerin Johanna Wanka (CDU) weist mit 148 Gramm den besten Wert auf, der Audi von Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) mit 171 Gramm den schlechtesten.

Kommentare (3)

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27.03.2014, 13:52 Uhr

Bezeichnungen wie "Klimakiller" oder "Dreckschleuder" sollten solange für seriöse Journalisten, wie man sie eigentlich im Handelsblatt erwarten kann, tabu, solange es keinen wissenschaftlichen Beweis für die Vermutung gibt, dass CO2 zur Erderwärmung führt.

Aber vielleicht bin ich ja zu altmodisch, wenn ich erwarte, dass es in Deutschland noch seriösen Journalismus in den großen Zeitungen gibt.

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27.03.2014, 15:05 Uhr

Das ist die Tatsache und nicht der Quatsch von der Klima-Katastrophe.
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→ Hauptartikel: Eiszeitalter

Ein Eiszeitalter ist eine Zeitepoche, in der es auf der Erde vereiste Pole gab beziehungsweise gibt. Heute können wir uns eine Erde ohne Eis nicht vorstellen, jedoch sind Eiszeiten eher Ausnahme als die Regel. Die Vereisung beider Polkappen bedeutet, dass sich unsere Erde klimatisch derzeit in einem Eiszeitalter befindet. Dieses ist eine „Ausnahmesituation“, da eisfreie Pole – auch „akryogenes (nicht eisbildendes) Warmklima“ genannt – der eigentliche „Normalzustand“ der Erde sind. Während des größten Teils der Klimageschichte war die Erde, ausgenommen von manchen Hochgebirgen, nahezu eisfrei

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31.03.2014, 12:09 Uhr

Unser Atmosphäre ist im Verhältnis zu Globus sehr dünn. Schon geringe Mengen Chlorkohlenwasserstoffe wie R12 als Kältemittel aus Klimaanlagen haben in nur etwa 30 Jahren zu einem riesigen Ozonloch am Südpol geführt. Das Verbot der chlorierten Kohlenwasserstoffe führte dazu, dass weniger Chlor das Ozon in der Atmosphäre zersetzen konnte und sich dadurch das Ozonloch wieder verkleinert hat. CO2 hat in seiner Konzentration in der Atmosphäre zugenommen, dass kann man einfach nachmessen mit Luftproben aus dem Eis. CO2 führt nun aber dazu dass vom Globus abgehende Wärmestrahlung nicht in den Weltraum gelangt sondern von der Atmosphäre wieder reflektiert wird. Das ist der Treibhauseffekt.

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