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25.02.2014

11:26 Uhr

Studie

Eine Million Neugeborene stirbt in den ersten 24 Stunden

Aktivisten rufen zu Maßnahmen gegen das weltweite Säuglingssterben auf. Einer Studie zufolge ist der erste Lebenstag eines Kinds auch der gefährlichste.

Drei Stunden alter Säugling in Afghanistan: Weltweit sterben täglich Millionen Neugeborene. ap

Drei Stunden alter Säugling in Afghanistan: Weltweit sterben täglich Millionen Neugeborene.

Eine Million Neugeborene weltweit stirbt einer Studie zufolge in den ersten 24 Stunden nach ihrer Geburt. Insgesamt überleben rund 2,9 Millionen Säuglinge die ersten vier Lebenswochen nicht, heißt es in einem Bericht, den die Nichtregierungsorganisation (NGO) Save the Children am Dienstag in London vorstellte. In einem dringenden Appell rief die NGO dazu auf, Maßnahmen gegen das Babysterben zu ergreifen.

Die von Save the Children vorgelegten Zahlen beziehen sich auf das Jahr 2012. Demnach sind die Haupttodesursachen Frühgeburten, Komplikationen bei der Geburt und Infektionen. Die NGO geht davon aus, dass etwa die Hälfte der Fälle durch eine ausreichende Versorgung der Neugeborenen und ihrer Mütter vermieden werden könnte.

„In zahlreichen Fällen können kleinere, aber wesentliche Eingriffe bedrohte Leben retten“, heißt es in dem Bericht. So müssten rund 40 Millionen Frauen jährlich ohne die Unterstützung einer Hebamme oder einen anderen medizinischen Beistand gebären, die in der Lage und ausgebildet wären, Kind und Mutter lebensrettend zu helfen.

Kommentare (2)

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SGBauer

25.02.2014, 13:34 Uhr

"Eine Million Neugeborene stirbt in den ersten 24 Stunden"

Muss es nicht "....sterben..." heißen?

Rafael

25.02.2014, 16:29 Uhr

In der EU z.B. erleben geschätzt jährlich über 1 Million ungeborene Kinder ihre Geburt nicht ....

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