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28.08.2013

14:23 Uhr

Studie zur Energiewende

Osten soll Vorreiter für neue Technologien werden

Der Ost-Beauftragte der Bundesregierung hat am Mittwoch eine Studie zu den Folgen der Energiewende für Ostdeutschland vorgestellt.

Windkraftanlagen in Mecklenburg-Vorpommern: Wie sehen die Folgen der Energiewende für den Osten Deutschlands aus? dpa

Windkraftanlagen in Mecklenburg-Vorpommern: Wie sehen die Folgen der Energiewende für den Osten Deutschlands aus?

HalleDer Ost-Beauftragte der Bundesregierung Christoph Bergner (CDU) sieht in der Umsetzung der Energiewende mehr Chancen als Risiken für die neuen Länder. „Wir haben bereits quantitativ eine Vorreiterrolle. Wir müssen diese auch technologisch haben“, sagte er am Mittwoch in Halle zu den Ergebnissen einer von ihm in Auftrag gegebenen Studie.

Es gehe nicht darum, immer wieder Ausbaurekorde zu brechen. Nötig seien etwa neue Technologien, um Strom aus erneuerbaren Energien ausreichend im Netz zu speichern. Zudem sprach sich Bergner für eine „vernünftige Integration“ erneuerbarer und konventioneller Energieträger aus. Strom müsse bezahlbar bleiben.

Den Angaben zufolge werden bereits jetzt 29 Prozent des Stroms in den neuen Ländern durch erneuerbare Energieträger, vor allem aus Wind, erzeugt. In den alten Ländern seien es nur 20 Prozent. Nach den Plänen des Bundes soll bis 2020 der Anteil in ganz Deutschland auf 35 Prozent erhöht werden. Die Studie wurde vom Deutschen Cleantech Institut und der Gesellschaft Eupd Research (beide Bonn) erstellt.

Von

dpa

Kommentare (5)

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HofmannM

28.08.2013, 11:00 Uhr

Die Förderung von Schiefergas und Schieferoel wäre für Ostdeutschland ein super Perspektive. Mit den Windmühlen wird keine Wirtschaftlichkeit zu haben sein. Ohne die Zwangssubventionen über das EEG ist eine Windmühle nichts mehr wert. Diese Zwangssubventionen sind weder wirtschaftlich und steigern den Strompreis auf jeder Stromrechnung. Die ostdeutschen Bürger werden mit den Erneuerbaren Energien nur getäuscht und abgezockt. Dies gilt aber auch für den Rest von Deutschland!

MarekPaszcza

28.08.2013, 11:31 Uhr

Diese Erfolgsnachricht für Ostdeutschlang ist ein glatter Betrug ! Die Ursache für die 20 % weniger Treibhausgasemissionen liegen auf der Hand: es ist Niedergang der DDR-Industrie, die sich um so was wie die Umwelt gar nicht gekümmert hat.

luminoso

28.08.2013, 13:25 Uhr

Kommentar an HofmannM:
Würde man endlich die externalisierten Kosten der Stromerzeugung durch fossile Energieträger über den Strompreis begleichen, dann sähe das Bild doch komplett anders aus. Dann bräuchte es keinerlei EEG und regenerativ erzeugter Strom wäre auch aus wirtschaftlicher Sicht den konventionellen Energieträgern wie Kohle und Kernkraft weitaus interessanter.

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