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21.10.2013

06:00 Uhr

Tourismus

Wo machen Ausländer in Deutschland am liebsten Urlaub?

Die Zahl ausländischer Touristen, die nach Deutschland kommen, nimmt stetig zu. Vor allem die großen Städte locken Besucher. Doch verglichen mit Frankreich oder Italien ist Deutschland noch Tourismus-Entwicklungsland.

Touristen in Dresden: Immer mehr Ausländer besuchen Deutschland. dpa

Touristen in Dresden: Immer mehr Ausländer besuchen Deutschland.

Der Tourismus in Deutschland boomt: Im letzten Jahrzehnt ist die Zahl der ausländischen Touristen, die in unseren Hotels übernachten, um fast zwei Drittel gestiegen. Sieht man einmal von Griechenland ab, war der Zuwachs in keinem anderen großen EU-Land höher.

Vor allem die Metropolen konnten mehr Touristen aus dem Ausland anlocken: Berlin verdreifachte die Zahl der Übernachtungen auf über zehn Millionen pro Jahr – und ist damit zur beliebtesten Region geworden. Hamburg konnte die Zahl immerhin verdoppeln. Und auch Oberbayern, Ostfriesland und Sachsen wurden beliebter. Gesunken ist die Gästezahl nur im Bezirk Trier.

Trotz der Steigerungen – wirklich viele machen noch nicht in Deutschland Urlaub. Verglichen mit der Zahl der Einwohner ist die der ausländischen Hotelgäste noch sehr klein.

Während deutsche Unterkünfte auf fast 70 Millionen Übernachtungen pro Jahr kommen, sind es in Frankreich fast doppelt und in Italien fast dreimal so viele. Bei Spanien liegt der Faktor sogar bei fast vier. Im europäischen Vergleich bleibt Deutschland also trotz allem Tourismus-Entwicklungsland.

Kommentare (8)

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Account gelöscht!

21.10.2013, 07:25 Uhr

" Im europäischen Vergleich bleibt Deutschland also trotz allem Tourismus-Entwicklungsland."
Hier hat offensichtlich der Ökonomenverstand gegriffen. Jeder Mensch mit normalem Verstand wird erkennen, dass es vielleicht am Klima liegt. Deutschland liegt nunmal nicht am Mittelmeer, oder im Atlantik mit 12 Monaten Badewetter.

pit

21.10.2013, 09:28 Uhr

Mich wundert es dass überhaupt Touristen nach Deutschland kommen. Was gibt es hier schon zu sehen, das nicht besser oder älter oder originaler in unseren Nachbarländern zu sehen ist? Außer die Nofretete , und die Automuseen in Stuttgart? [...]

Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte bleiben Sie sachlich.

Philm

21.10.2013, 09:51 Uhr

Es gibt in Deutschland viel zu sehen.
Deutschland hat Landschaft, kann Kultur zeigen, hat bekannte große Städte, viele, die noch bekannter werden könnten, und kleinere Städte als Kleinode, seien es Heidelberg, Rothenburg o.d.T. etc. Bei Burgen und Schlössern müssen wir uns z.B. nicht verstecken.
Die Rhein-Mosel-Gegend um Koblenz mit Loreley-Felsen, Rheinschleife, Moselschleifen z.B. haben wir gerade neu entdeckt. Oder wer war z.B. schon mal in Erfurt? Diese Stadt muss sich hinter dem berühmten Heidelberg nicht verstecken. Überhaupt ist der Osten ja auch vielen Deutschen noch sehr unbekannt.
Aber wie ein vormaliger Kommentar schrieb: Wir haben nur wenig Küste, und vor allem nicht im Süden. Und wir haben ein deutlich schlechteres Wetter als große Teile von Frankreich oder Italien. Sich mit denen zu vergleichen, ist also wirklich müßig.
Dennoch muss sich Deutschland nicht verstecken.

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