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14.11.2013

17:00 Uhr

UN-Klimakonferenz

Arme Länder benötigen mehr Geld für Klimaschutz

Die Entwicklungsländer brauchen Hilfe, um Naturkatastrophen infolge des Klimawandels wie etwa den Taifun „Haiyan“ bewältigen zu können. Auf der UN-Klimakonferenz in Warschau haben sie nun ihre Pläne vorgestellt.

In Papua-Neuguinea werden die tropischen Regenwälder abgeholzt. Das wirkt sich auch auf das Klima aus – und damit auf die ärmsten Länder der Welt. dpa/picture alliance

In Papua-Neuguinea werden die tropischen Regenwälder abgeholzt. Das wirkt sich auch auf das Klima aus – und damit auf die ärmsten Länder der Welt.

WarschauDie Gruppe der 48 ärmsten Staaten der Erde haben auf der UN-Klimakonferenz in Warschau am Donnerstag ihre Pläne für eine Anpassung an Klimaveränderungen vorgestellt. „Die Wissenschaft zeigt klar, dass ein bedeutendes Ausmaß des Klimawandels unvermeidlich ist“, sagte Christiana Figueires, die Generalsekretärin des UN-Klimasekretariats. „Der Taifun Haiyan ist nur das letzte einer Reihe von extremen Wetterereignissen, und wir wissen, dass weitere folgen werden.“

Umso mehr bräuchten die ärmsten und oft besonders verwundbaren Länder Geld und Technologien, um die Folgen klimatischer Veränderungen und von Naturkatastrophen besser bewältigen zu können. „Es ist auch klar, dass die Unterstützung für diese Länder derzeit unzureichend ist und dringend verstärkt werden muss“, betonte Figuieres.

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So benötigt Kambodscha Geld, um seine Wasserversorgung und Landwirtschaft in Zeiten der Klimaveränderungen zu sichern. Angola will seine Fischerei an die neuen Bedingungen anpassen.

Zur Gruppe der am wenigsten entwickelten Staaten gehören 33 afrikanische und zehn asiatische Länder sowie Haiti und fünf Südpazifik-Inselstaaten.

Von

dpa

Kommentare (3)

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vandale

14.11.2013, 19:30 Uhr

Sachlich gesehen stellt sich die Frage was denn ein Taifun mit dem "Klimawandel" zu tun hat.

Ähnlich der Steinzeitreligionen kann man spekulieren, dass der Klimagott nicht wohlgesonnen ist und einen Taifun geschickt hat. Besänftigen kann man dies dann mit der Installation von Solarzellen.


Vandale

vandale

15.11.2013, 08:00 Uhr

Möglicherweise ist mein vorangegangener Kommentar sehr spekulativ.

Erfrischend ist jedoch, dass man Naturereignisse die es seit Beginn der menschlichen Aufzeichnungen gibt, dem "Klimawandel" zuschreibt.

Stürme und Unwetter entstehen durch Temperatur- und Druckdifferenzen. Gem. der IPCC Berichte soll der Temperaturanstieg in den höheren Breitengraden überdurchschnittlich verlaufen. Eine Konsequenz wären gem. meiner bescheidenen Kenntnisse gleichmässigere Temperaturen und damit einhergehend eher weniger solcher Ereignisse.

Vandale

HofmannM

15.11.2013, 09:39 Uhr

Der Mensch muss NICHT das Klima schützen, sondern MUSS sich VOR dem Klima SCHÜTZEN! Und der Beste Schutz besteht darin, sich an das Klima anzupassen. Mit Windmühlen und Solarplatten und Faulgastanks werde ich mich als Mensch nicht an das Klima anpassen können. Dazu benötigt der Mensch standhafte und leistungsfähige Kraftwerke! Mit Windmühlen und Solarplatten kommt der Mensch auf den Phillipienen nicht zurecht. Hier müssen Kraftwerke und Dieselaggregate die überlebenswichtige Energie/Strom erzeugen!

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