Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

07.08.2013

11:07 Uhr

US-Studie

Trend zur Klimaerwärmung hält weiter an

Der Energiehunger der Weltbevölkerung ist riesig – und er wächst immer weiter. Nicht zuletzt das Verbrennen fossiler Brennstoffe machte die vergangenen zehn Jahre so zu den wärmsten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen.

Schornsteine eines Kohlekraftwerks im US-Bundesstaat Kansas: Der hohe CO2-Ausstoß treibt die Klimaerwärmung weiter voran. ap

Schornsteine eines Kohlekraftwerks im US-Bundesstaat Kansas: Der hohe CO2-Ausstoß treibt die Klimaerwärmung weiter voran.

WashingtonDer Trend zur globalen Klimaerwärmung setzt sich nach einer umfassenden US-Studie ungebrochen fort. Steigende Meeresspiegel, Schneeschmelze, Wärmebildung in den Ozeanen, schmelzendes Eis in den arktischen Meeren und an Land auf Grönland: Die Forscher verzeichneten 2012 nur Rekorde oder beinahe gebrochene Rekorde, teilte die Nationale Ozeanische und Atmosphärische Behörde NOAA am Dienstag zu einer 260 Seiten umfassenden Studie mit.

NOAA-Chefin Kathryn Sullivan nannte den Jahresbericht „das Fühlen des Pulses des Planeten“. Der Bericht, an dem 382 Wissenschaftler in aller Welt mitarbeiteten, fasst bereits veröffentlichte Daten zusammen, stellt sie darüber hinaus aber in einen größeren Zusammenhang der Klimaentwicklung auf der Erde über Jahrzehnte.

„Es ist von entscheidender Bedeutung, ein großes Bild zusammenzustellen“, erklärte der Direktor des Nationalen Klimatischen Datenzentrums, Tom Karl. „Die Zeichen, die wir sehen, sind eine sich erwärmende Welt.“ Sullivan verwies auf „bemerkenswerte Veränderungen bei entscheidenden Klimaindikatoren“ wie dramatische Höchststände beim Wärmeinhalt der Ozeane, einer Rekordschmelze arktischen Eises und einem großen Abschmelzen Grönlandeises im vergangenen Jahr. Die Daten wiesen auch Höchststände beim Meeresspiegel aus.

Autoren des Berichts wie Deke Arndt und Jackie Richter-Menge erklärten, die dramatischsten Veränderungen hätten in der Arktis stattgefunden. Rekorde in der Arktis seien so häufig, dass sie zu einer neuen Normalität geworden seien, sagte Richter-Menge.

Karl sagte, die Oberflächentemperaturen seien zwar in den vergangenen zehn Jahren nicht gestiegen, aber das sei nur eine kurze Momentaufnahme. In einem Zeitraum von 30, 50 und 100 Jahren sei ein ziemlicher Anstieg zu beobachten. Seit Beginn der Klimaaufzeichnungen 1880 hätten die zehn wärmsten Jahre in den vergangenen 15 Jahren gelegen, zeigten NOAA-Daten.

2012 sei mit einer Ausnahme wärmer als jedes Jahr im vergangenen Jahrhundert gewesen. 1998 habe das Wetterphänomen El Nino für ein Rekordjahr gesorgt. Die NOAA bezeichnet 2010 als das wärmste Jahr seit Aufzeichnung von Wetterdaten. Karl betonte, es müsse nicht jedes Jahr einen neuen Rekord geben. Alle Indikatoren „singen dasselbe Lied, dass wir in einer sich erwärmenden Welt leben“, sagte er. Warum das so sei, behandelt der Bericht nicht. „Die Ursachen sind in erster Linie Treibhausgase, das Verbrennen fossiler Brennstoffe“, sagte Arndt.

Von

ap

Kommentare (17)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Account gelöscht!

07.08.2013, 11:55 Uhr

Das Britische Metoffice, sicherlich kein "Klimaleugner" sondern eine der 3 offiziellen Meßorganisationen, kommt zu anderen Ergebnissen. Klar ist, daß da gar nichts klar ist - außer daß die Politik gerne Klimasteuern hätte.

http://www.iknews.de/2013/05/25/klimawandel-wissenschaft-als-letzten-stand-des-irrtums/

Es gab Anzeichen, daß die Eliten den Klimaschwindel aufgegeben haben. Aber offenbar doch nicht. Liegts am heißen Wetter der letzten Wochen?

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/f-william-engdahl/wird-der-schwindel-vom-global-warming-begraben-.html

Nein, laut Handelsblatt offenbar nicht :o)

HofmannM

07.08.2013, 12:13 Uhr

So ein Schwachsinn! Wir haben seit 15 Jahren keine Erwärmung! Der letzte Winter war hart und lang. Der kommende Winter wird hart und lang und in den nächsten Jahrzehnte werden wir uns auf harte, kühle-kalte Jahre einstellen müssen!
Die Sonne und die Physik des Sonnensystem spielen dabei die Musik und stehen im Mittelpunkt, wenn es um das Klima geht! Das CO2 ist ein Gas das für unser Leben lebensnotwendig ist! Unser Sauerstoff basiert auf dem CO2! Ohne CO2 keine Sauerstoff und ohne Sauerstoff kein Leben!
Wir bräuchten eigentlich sehr viel mehr CO2 in der Atmosphäre. Mit 0,039% hat CO2 einen sehr sehr niedrigen Anteil an der gesamten Gas-Erdatmosphäre. Um so höher der CO2 Anteil um so besser für das Pflanzenwachstum und um so besser für unser Leben auf Erden!
CO2 = GUT und Lebenswichtig für Flora und Fauna!
Also Schluss mit diesen Angst-Propagandamärchen von "bösen" CO2! Danke!

Account gelöscht!

07.08.2013, 12:14 Uhr

Das Öl sollte auch schon seit Jahren alle sein....^^
Der Wald Tod, und vor 50 Jahren dachte man mit 6 Mrd Menschen würden wir alle verhungern.....und sich der halbe Planet im Atomkrieg aufgelöscht haben....

Und nicht vergessen wenn der Euro mal Nicht mehr da sein sollte, aufgrund irgendeines KosmischenEreignisses.... tut sich der Ozean auf und ganz EU land versäuft.....^^ oder so,...^^

Also Passen wir auf das uns der Himmel nicht auf den Kopf fällt...^^

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×