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09.08.2013

13:05 Uhr

Vorsorge

Die größten Mythen über das Impfen

VonSusanne Kutter
Quelle:WirtschaftsWoche Online

Von einem staatlichen Impfzwang bis hin zur Gefahr für die eigene Gesundheit: In der Debatte über die Masern-Impfung halten sich einige Gerüchte hartnäckig. Hier die wichtigsten Fakten.

Eine Patientin lässt sich impfen: Über Impfungen gibt es einige hartnäckige Vorurteile. dpa

Eine Patientin lässt sich impfen: Über Impfungen gibt es einige hartnäckige Vorurteile.

Wieder einmal diskutiert Deutschland über das Impfen. Denn wieder einmal sind die Masern ausgebrochen. Und wieder einmal sind Mediziner wie Politiker geschockt: Wieso taucht diese anderswo längst ausgerottete, gefährliche Krankheit bei uns immer wieder auf?

Masern rufen in 20 bis 30 Prozent der Fälle schwerste Begleiterkrankungen hervor und können „vor allem bei sehr kleinen Kindern auch tödlich enden“, sagt der Freiburger Virologe Hartmut Hengel. Doch gerade diesen Kindern bis zu zwei Jahre fehlt in Deutschland ein Impfschutz: Nur 62 Prozent von ihnen sind ausreichend mit zwei Impfungen geschützt, wie eine gerade veröffentlichte Studie des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung ergab.

Für die meisten Ärzte gehören Impfungen zu den sichersten und wirksamsten Vorsorgemaßnahmen der modernen Medizin. Doch das sehen nach Angaben der Universität Augsburg etwa drei Prozent der Deutschen anders. Sie lehnen Impfungen strikt ab. Und immerhin zehn Prozent haben ein ungutes Gefühl bei der Sache.

Auch deshalb, weil Horrorgeschichten rund um das Impfen kursieren, von einer Verschwörung der Industrie bis hin zu dramatischen Risiken. Die folgenden Bedenken halten sich besonders hartnäckig.

Kommentare (6)

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eraser

10.08.2013, 13:53 Uhr

Nachdem nun seit Wochen die impfbefürwortende Liga in den Medien werben durfte, wird es Zeit, dass auch einmal die Impfgeschädigten zu Wort kommen dürfen. Ach ja, sollten diese nicht mehr in der Lage sein, reden zu können, sind deren Eltern und andere nahe Angehörige sicher bereit, ein Interview zu geben. Ich empfinde es als unwürdig von den öffentlichen Medien, nur einseitig zu berichten!

65hans65

11.08.2013, 15:21 Uhr

Wie bereits geschrieben, sind alle Berichte aus der rosaroten Befürworter-Brille. Gerade die gefährlichen Krankheiten gingen bereits vor den Impfaktionen auf Grund der erheblich verbesserten Wohnverhältnisse zurück, deren miserable Qualität ursächlich das Immunsystem geschwächt hatten (man lese die "Asche meiner Mutter" von Frank McCourt). Die Impfbefürworter brauchen sich doch nicht ins Hemd machen, wer geimpft ist, ist doch angeblich geschützt !!?? Dem ist jedoch nicht so. Gegen Masern korrekt Geimpfte können trotzdem Masern bekommen und zwar heftiger als Nichtgeimpfte. Das wird nicht geschrieben, sonder es wird nur von "Durchimpfung" gelabert.

DieNaturWirdsRichten

11.08.2013, 22:21 Uhr

Wenn die nichtgeimpften Kinder von absoluten Vollpfosten draufgehen, so ist das natürliche Auslese, so dass sich die Dummheit nicht weiter verbreiten kann.

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