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03.02.2014

15:06 Uhr

Welt-Krebs-Bericht

Zahl der Krebskranken wird drastisch steigen

In den kommenden Jahrzehnten werden immer mehr Menschen an Krebs erkranken. Wie eine Prognose der WHO zeigt, wird sich die Zahl der jährlichen Erkrankungen fast verdoppeln.

Bestrahlung an der Universität Magdeburg: In den kommenden Jahrzehnten soll die Zahl der Krebskranken deutlich steigen. Damit rechnet die Weltgesundheitsorganisation. dpa

Bestrahlung an der Universität Magdeburg: In den kommenden Jahrzehnten soll die Zahl der Krebskranken deutlich steigen. Damit rechnet die Weltgesundheitsorganisation.

LondonBis 2025 könnten jährlich 20 Millionen Menschen weltweit an Krebs erkranken - rund 40 Prozent mehr als derzeit. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO). In den kommenden zwei Jahrzehnten sei gar ein Plus von rund 70 Prozent möglich. Im Jahr 2012 hatte es rund 14 Millionen Neuerkrankte gegeben, heißt es im Welt-Krebs-Bericht 2014, der am Montag von der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) in London vorgestellt wurde. Etwa 8,2 Millionen Menschen seien an Krebs gestorben. In den kommenden zwei Jahrzehnten werde die Zahl auf bis zu 13 Millionen steigen.

Zum Teil gehe der enorme Anstieg auf das vorausgesagte Bevölkerungswachstum und die zunehmende Lebenserwartung zurück, heißt es in dem Bericht. Hinzu komme, dass die Menschen in wirtschaftlich aufstrebenden Ländern häufig schädliche Verhaltens- und Lifestyle-Gewohnheiten reicherer Staaten annähmen, etwa bei der Ernährung.

Die Regierungen weltweit müssten dringend mehr für die Vermeidung von Krebs tun, forderte die zur WHO gehörende Agentur anlässlich des Weltkrebstages am Dienstag. Man könne der wachsenden Zahl von Neuerkrankungen nicht allein durch Behandlung Herr werden. Unter anderem müssten die Gesetze zum Rauchen und zur Regulierung des Konsums von Alkohol und zuckerhaltigen Getränken verschärft werden.

„Die richtige Gesetzgebung kann gesundheitsbewussteres Verhalten fördern“, sagte Mitautor Bernard Stewart. Beim Rauchen seien durch höhere Steuern, Werbeverbote und andere Maßnahmen bereits Erfolge erzielt worden. Regierungen müssten zudem mehr Möglichkeiten für Vorsorgeuntersuchungen schaffen. Außerdem sollten Übergewicht und Luftverschmutzung stärker thematisiert werden.

Was ist Ihrer Meinung nach der größte gesundheitliche Risikofaktor?

Am meisten verbreitet war dem Bericht zufolge im Jahr 2012 der Lungenkrebs mit 1,8 Millionen Neuerkrankungen - ein Anteil von 13 Prozent. 1,7 Millionen Menschen (11,9 Prozent) erkrankten an Brustkrebs, 1,4 Millionen (9,7 Prozent) an Darmkrebs. Bei Männern lag der Lungenkrebs mit knapp 17 Prozent der Neudiagnosen an erster Stelle, bei den Frauen war es der Brustkrebs mit gut 25 Prozent. Krebs bei Kindern bis 14 Jahre sei bei geschätzt 165 000 Jungen und Mädchen diagnostiziert worden.

Kommentare (6)

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Michl

03.02.2014, 15:25 Uhr

An irgendetwas muß man ja sterben. Wenn die Menschen immer älter werden, sinken automatisch die Todesursachen der "Jungen".

freiemedizin_de

03.02.2014, 16:15 Uhr

"Zahl der Krebskranken wird drastisch steigen"

Was ist für die Pharmakonzerne interessanter, eine schnelle Heilung der Patienten ( Kunden ) oder teurer Medikamentenkonsum auf Lebenszeit?

Mal angenommen, es gäbe eine Pille gegen Aids und Krebs, wäre das gut für die Pharmakonzerne und den Verkauf ihrer Medikamente?

Nein das wäre nicht gut da sie sofort ihre Kunden verlieren würden!!!

Wer mehr erfahren will sollte im Netz nach folgenden Wissenschaftlern suchen.
Sie alle erklären Ihnen was Krebs und Aids ist und wie man es ohne teure Medikamente heilen kann:

Dr. Robert Beck, Dr. Galina Schatalova, Dr. Tamara Lebedewa und Dr. Johanna von Budwig

Warum berichten die gleichgeschalteten Konzernmedien nicht von diesem verschwiegenen Durchbruch in der Medizin?

Wer steht hinter den gleichgeschalteten Konzernmedien?

Account gelöscht!

03.02.2014, 17:24 Uhr

Und bis wir eines natürlichen Todes sterben, sollen wir natürlich bis ins hohe Alter produktiv sein. Ich selbst entscheide, was ich zu mir nehme.

Ich lasse mir doch nicht von anderen Individuen deren Lebensweise vorschreiben, bloss weil sie ihre eigene als die einzig richtige ansehen.

Die WHO ist derart verwoben mit der Pharmaindustrie, dass es außer Frage steht, für wessen Brot sie kämpft. Studien, die aussagefähig sind, findet man bei der WHO vergeblich. Das einzige, was die WHO kann, ist Angst schüren. Behauptungen mit Fakten UNabhängiger Wissenschaftler - Fehlanzeige. Im Gegenteil: unabhängige Wissenschaftler gehen mit der WHO nämlich gar nicht konform!

Das beste Beispiel ist die Verteufelung der E-Zigarette. Diese alleine könnte Tausende Raucher vor dem Krebstod schützen. Leider passt das Produkt nicht in das Portfolio der Pharmaindustrie, da sie bereits wirkungslose Produkte TEUER vertreiben.

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