Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

01.07.2013

05:04 Uhr

Zwischen Freude und Angst

Kroatien ist das 28. EU-Mitglied

Seit heute ist das Adrialand ein vollberechtigter Teil der Europäischen Union. Der Jubel bei den Bürgern ist allerdings verhalten. Zudem bringt das Land einige ungelöste Probleme mit nach Brüssel.

Kroaten feiern die EU-Mitgliedschaft: Gute Stimmung herrscht allerdings nicht flächendeckend. dpa

Kroaten feiern die EU-Mitgliedschaft: Gute Stimmung herrscht allerdings nicht flächendeckend.

ZagrebSeit Mitternacht ist Kroatien das 28. Mitglied der EU. Europäische Politiker gratulierten der ehemaligen jugoslawischen Teilrepublik, warnten aber, dass die EU-Mitgliedschaft allein nicht die Probleme des Landes lösen könne.

Zusammen mit Tausenden Kroaten feierten am Sonntagabend 170 internationale Vertreter, darunter die Spitzen der EU-Kommission, des Europaparlaments sowie zahlreiche Staats- und Regierungschefs der Nachbarländer den EU-Beitritt des kleinen Adrialandes. Zum Abschluss der Feiern wurde in der Hauptstadt Zagreb ein Feuerwerk abgebrannt.

Kroatien sei nun an seinen „rechtmäßigen Platz“ im Herzen Europas zurückgekehrt, so EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso bei der zentralen Feier in Zagreb. Kroatien sei gut vorbereitet, habe wichtige Reformen unternommen und sei ein Beispiel für andere Staaten in der Region. „Ihr seid immer Europäer gewesen“, sagte EU-Ratspräsident Herman van Rompuy. Kroatiens Beitritt sei ein „Meilenstein“ und wichtiger Vorreiter für die Region.

Kroatien habe Institutionen geschaffen, die auf Demokratie, Versöhnung und Rechtsstaatlichkeit beruhen, sagte EU-Parlamentspräsident Martin Schulz. Im westlichen Balkan der noch vor zwei Jahrzehnten durch Krieg erschüttert wurde, trage die EU zu Frieden und Wandel bei. Der Beitrag Kroatiens zum gemeinsamen Projekt Europa werde alle bereichern.

„Solche Momente gibt es nicht oft für eine Nation“, sagte Staatspräsident Ivo Josipovic bei einem Abendessen für die Gäste und versprach, die EU-Mitgliedsbestrebungen anderer Staaten auf dem Westbalkan zu unterstützen. Sein Land habe eine neue Verantwortung, die Staaten der Region unterstützen, Europäische Kriterien zu erfüllen, so auch Ministerpräsident Zoran Milanovic.

Kommentare (3)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

kraehendienst

01.07.2013, 05:45 Uhr

Nun kann die Elite noch schneller die Europäer insgesamt ausrauben, am Tag-X. Der kommen wird ala Zypern am 15. März 2013. Dort nur noch nicht mit solch räuberischer Gewalt weil - offiziell - einige wenige, unwesentliche Leute (aus Sicht der Elite...) auf den zypriotisch begrenzten Straßen demonstrierten. Das Krebsgeschwür EURO, wertlos in sich da nicht mit Gold hinterlegt, breitet sich immer weiter über das europäische Festland aus. Irgendwann stirbt der europäische Geist hieran, der sich in der Neuzeit (ab 2000) nur noch monetär fokussiert statt die kulturelle Vielfalt in sich aufrecht zu erhalten. Wie JPMorgan erst gerade Ende Mai im HB-Interview meinte, bräuchte EU unbedingt ein Modell-Amerika. Es ist eine Frechheit, mit welcher Entschiedenheit diese zur Elite weil Systemrelevanz des Gesamten gehörenden Leute die Europäer verachten. Das spiegelt sich auch in deren jüngsten Spionageattacken wider, die an den Kalten Krieg erinnern. Russland und hier Putin wird sich nur die Hände reiben, wie sich der Westen selbst zerreibt....JP Morgan; aus der Zentrale der Strategie am 21. Juni 2013:
http://www.handelsblatt.com/finanzen/boerse-maerkte/boerse-inside/morgan-stanley-chefvolkswirt-joachim-fels-draghis-programm-bleibt-ein-zahnloser-tiger/8377154.html

steuerhilfe.net

01.07.2013, 06:41 Uhr

Endlich hat es auch Kroatien geschafft, an die Futtetröge der EU. Für kleine Land und seine korrupten Politiker sind auch noch ein paar Milliarden Euro da, für ein sorgenfreien leben.

Also Willkomen Kroatien und bediene dich am Buffet.

Account gelöscht!

01.07.2013, 07:00 Uhr

Wie gesagt, der Kongo oder Afghanistan sind auch noch frei....also rein damit.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×