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07.01.2002

12:07 Uhr

«Heim-Kino"-Anlagen und DVD bringen Branche 2001 Umsatz-Plus

Bundesbürger gaben 5,4 Milliarden Euro für TV- und Videogeräte aus

Die Bundesbürger haben im Jahr 2001 für Fernseh- und Video-Geräte 5,4 Mrd. ? (10,5 Mrd. DM) ausgegeben. Dies waren drei Prozent mehr als im Jahr 2000, wie die Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu) am Montag in Frankfurt am Main mitteilte.

afp FRANKFURT/MAIN. Grund für das Plus war demnach vor allem die zunehmende Beliebtheit von "Heim-Kino"-Anlagen mit hoher Bild- und Tonqualität, die laut gfu mittlerweile in elf Prozent der Haushalte zu finden sind. Zudem fänden DVD-Geräte zunehmend das Interesse der Käufer.

Der gfu zufolge besitzen derzeit rund 98 % der Haushalte in Deutschland ein Fersehgerät. Der Trend gehe dabei zu immer aufwendigeren Anlagen mit Breitbild-Schirmen und hochwertigen Lautsprecheranlagen. Der Umsatzanteil von DVD-Abspielgeräten lag den Angaben zufolge im vergangenen Jahr bei rund 435 Mill. ? (850 Mill. DM). Mittlerweile habe die Branche auch 10 000 DVD-Rekorder verkauft, die erst seit Herbst 2001 auf dem Markt sind. Für das Jahr 2002 rechnet die gfu mit dem Verkauf von 50 000 DVD-Rekordern und einem Umsatz von 17,9 Mill. ? (35 Mill. DM) bei diesen Geräten. DVD-Rekorder sollen gewöhnliche Videoaufnahmegegeräte ablösen.

Rechne man die Ausgaben für unbespielte Videokassetten, Videospiele und-konsolen sowie für den Verleih und Verkauf von bespielten Videokassetten und DVDs hinzu, ergebe sich für das abgelaufene Jahr ein Gesamtumsatz von rund 7,15 Mrd. ? (14 Mrd. DM) für die Branche, teilte die gfu weiter mit. Für das laufende Jahr erwartet der Verband Kaufimpulse vor allem durch die Einführung neuer Fernseher mit Digitaltechnik. Damit seien der Empfang zusätzlicher Programme und Internet-Dienste möglich.

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