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29.01.2003

08:47 Uhr

Herbe Schlappe für die Sozialdemokraten

Union kann auf absolute Mehrheiten hoffen

Die CDU kann am Sonntag sowohl bei der Landtagswahl in Hessen als auch in Niedersachsen auf die absolute Mehrheit hoffen. Nach der aktuellen Forsa-Umfrage für das Hamburger Magazin "Stern" und den Fernsehsender RTL gewinnt die CDU von Ministerpräsident Roland Koch in Hessen im Vergleich zur Vorwoche einen Punkt hinzu und käme nun auf 51 %.

HB/dpa HAMBURG. In Niedersachsen steht die CDU unverändert bei 48 %, die FDP gewinnt einen Punkt und kommt nun auf 6 %, teilte der "Stern" am Mittwoch mit. Damit würde eine schwarz-gelbe Koalition 54 % erreichen.

In Hessen verliert die SPD laut Forsa wie in der Vorwoche zwei Prozentpunkte und kommt auf nur noch auf 29 %. Die Grünen stehen unverändert bei 10 %, die FDP gewinnt zwei Prozentpunkte hinzu und erreicht 7 %. In Niedersachsen büßt die SPD einen Prozentpunkt ein und kommt lediglich auf 35 %. Die Grünen bleiben wie in der Vorwoche bei 8 %. Rot-grüne Koalitionen sind damit in beiden Ländern in weiter Ferne.

In Hessen zeigt sich in der Frage des Ministerpräsidenten ein klarer Vorsprung für den CDU-Amtsinhaber Koch: Er würde bei einer Direktabstimmung 47 % erreichen, nur 30 % der Bürger würden für den SPD-Kandidaten Gerhard Bökel votieren. Bei der Frage, wen die Bürger in Niedersachsen direkt zum Ministerpräsidenten wählen würden, konnte CDU-Kandidat Christian Wulff gegenüber Regierungschef Sigmar Gabriel (SPD) Boden gut machen: Für Wulff würden sich 39 % entscheiden, Gabriel bekäme 40 %. Der Rest der Befragten antwortete, sie bevorzugten "keinen von beiden".

Wäre jetzt Bundestagswahl, würden sich nach der Forsa-Umfrage unverändert zur Vorwoche 47 % für die CDU und 31 % für die SPD entscheiden. Die Grünen verlieren einen Punkt und kommen auf 10 %. Die PDS (plus 1) steht nun bei 4 %. Die FDP bleibt unverändert bei 5 %.

Für die Parteipräferenz (Bund) befragte das Forschungsinstitut Forsa vom 20. bis 24. Januar 2505 Bundesbürger. Die Fehlertoleranz liegt bei +/- 2,5 %. Datenbasis für die Hessen-Wahl: 1 012 Befragte in Hessen vom 20. bis 24. Januar, Fehlertoleranz +/- 3 %. Basis für die Niedersachsen-Wahl: 1 103 Befragte in Niedersachsen vom 20. bis 24. Januar, Fehlertoleranz ebenfalls +/- 3 %.

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