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19.06.2000

13:56 Uhr

dpa FRANKFURT/MAIN/HAMBURG. CoBra - immer wieder wird dieser Name genannt, wenn über die Hintergründe einer möglichen Fusion zwischen Commerzbank und Dresdner Bank spekuliert wird. Die wenig bekannte Beteiligungsgesellschaft mit Sitz in Düsseldorf hatte Ende April unerwartet mitgeteilt, dass sie 9,9 % der Anteile an der Commerzbank zusammengekauft habe. Inzwischen soll der CoBra-Anteil bei rund 17 % liegen.

Die CoBra-Beteiligungsgesellschaft GmbH ist ein Tochterunternehmen der niederländischen Finanzholding Rebon B.V. (Amsterdam), die wiederum den Geschäftsleuten Clemens Johannes Vedder und Klaus-Peter Schneidewind gehört. CoBra-Geschäftsführer ist der ehemalige Dresdner Bank-Vorstand Hansgeorg Hofmann, der Ende 1997 nach einer Selbstanzeige wegen Steuerbetrugs aus dem Management des Geldinstituts ausgeschieden war. Das Duo Vedder/Schneidewind kaufte und verkaufte in der Vergangenheit bereits mehrfach millionenschwere Beteiligungen an Unternehmen.

Ob sich neben den beiden Kaufleuten noch weitere Investoren an dem CoBra-Deal beteiligt haben, blieb bisher ein Rätsel. Ihr früherer Partner Karl Ehlerding, Großaktionär der Immobilien- und Beteiligungsgesellschaft WCM (Frankfurt/Main/Hamburg), stritt einen Einstieg seines Unternehmens im großen Stil bislang ab. Die WCM hält nach eigenen Angaben rund ein Prozent der Commerzbank-Anteile.

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