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26.07.2000

16:07 Uhr

dpa-afx FRANKFURT. Die Commerzbank gilt wegen ihres vergleichsweise geringen Börsenwertes von nur knapp 20 Mrd. DM in der Kreditwirtschaft seit Jahren als heißer Übernahmekandidat. Bank-Chef Kohlhaussen hatte die Welle von Fusionen jedoch stets als Krankheit "Fusionitis" bezeichnet, von der er sich nicht anstecken lassen wollte. Unter Druck kam er allerdings durch die Cobra-Investorengruppe. Um eine Übernahme durch eine ausländische Bank zu verhindern, ließ er sich auf die Verhandlungen mit der Dresdner ein.

Die Commerzbank ist die viertgrößte Geschäftsbank Deutschlands. Mit ihren weltweit 35 000 Beschäftigten zählt das Institut zu den ertragsstärksten der Branche. Dies hatte Konzern-Chef Martin Kohlhaussen bei den Gesprächen mit der Dresdner Bank auch stets ins Felde geführt.

Ende Juni 2000 verbuchte die gelbe Bank eine Bilanzsumme von rund 415 Mrd. Euro. Der Konzerngewinn vor Steuern konnte auf 1,9 Mrd. Euro mehr als verdoppelt werden. Schon zur Halbzeit übertraf die Commerzbank damit ihr gesamtes 99er Ergebnis um mehr als ein Drittel.

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