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31.01.2003

17:00 Uhr

Hintergrund

Eon will auch im Gas-Markt führende Position

Eon ist der zweitgrößte Energiekonzern der Welt nach dem französischen Staatsriesen EDF. Mit der Übernahme des führenden deutschen Gasimporteurs Ruhrgas würde Eon gemessen am Energieumsatz sogar zur Nummer 1 aufsteigen.

HB/dpa DÜSSELDORF. Strom und Gas bilden schon jetzt das Kerngeschäft des Düsseldorfer Konzerns. Eine Auflage bei der Anfang Juli vergangenen Jahres erteilten Ministererlaubnis war, den größten privaten deutschen Wasserversorger Gelsenwasser abzugeben.

Eon (Düsseldorf) entstand im Jahr 2000 durch die Fusion der Mischkonzerne Veba (Düsseldorf) und Viag (München). Mit 79,6 Milliarden Euro Umsatz (2001) und 110 000 Beschäftigten in den fortzuführenden Geschäften (September 2002) zählt Eon zu den größten deutschen Industriekonzernen. Der bislang bedeutendste Zukauf ist die Übernahme des britischen Versorgers Powergen. Der Stromabsatz von Eon beläuft sich inzwischen auf über 340 Milliarden Kilowattstunden im Jahr.

Mit der Konzentration aufs Kerngeschäft Energie setzte Eon eine Reihe von Randaktivitäten auf die Verkaufsliste. So wurden unter anderem die Anteile an den Mobilfunkbetreibern E-Plus und Viag Interkom (heute: O2) abgegeben und die Tochterfirmen Schmalbach- Lubeca, VAW Aluminium sowie Veba Oel veräußert. Die Mehrheitsbeteiligung Degussa soll im Zuge der Ruhrgas- Übernahme an den Kohleförderer RAG gehen. Unter den Beteiligungen außerhalb des Kerngeschäfts ragt noch der Immobilienkonzern Viterra heraus.

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