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18.02.2003

13:42 Uhr

Hintergrund

Stichwort: Das Waffenstillstandsabkommen von 1953

Das Waffenstillstandsabkommen vom 27. Juli 1953 beendete den dreijährigen Krieg zwischen dem kommunistischen Nordkorea und dem von Amerika unterstützten Südkorea. Das Abkommen sah unter anderem die Einrichtung einer 240 Kilometer langen und vier Kilometer breiten "entmilitarisierten Zone" vor.

HB/dpa HAMBURG. Zu beiden Seiten dieser Grenze stehen noch immer mehr als eine Million Soldaten. Die Feindschaft zwischen den Koreas hält an, auch wenn es in den vergangenen Jahren zaghafte Annäherungsversuche gab. Ein Friedensvertrag wurde nie geschlossen.

Der Krieg auf der geostrategisch wichtigen Halbinsel Korea war neben dem Vietnamkrieg der größte militärische Konflikt in der Zeit des Kalten Krieges. In die Nordhälfte waren nach dem Zweiten Weltkrieg Sowjet- Truppen einmarschiert, in den Süden amerikanische Soldaten. Ausgelöst wurde der "Bruderkrieg" von einem Überfall Nordkoreas am 25. Juni 1950 auf den südlichen Nachbarn. UN-Truppen, die größtenteils aus US-Truppen bestanden, schlugen die Eindringlinge zurück. Schätzungsweise 4,5 Mill. Menschen starben.

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