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01.04.2003

18:00 Uhr

Die betroffenen Länder und Fluggesellschaften wurden von der WHO aufgefordert alle Flugreisenden bezüglich eines SARS-Verdachtes zu befragen und zu beurteilen. Verzögerungen müssen deshalb in Kauf genommen werden. Reisestornierungen sind jedoch aufgrund von SARS nicht begründet.

Insgesamt sind die Maßnahmen der verschiedenen Fluggesellschaften sehr ähnlich: Alle Fluglinien beobachten und befragen die Passagiere des Fluges. Bei Hinweisen auf eine mögliche Erkrankung wird der Passagier an die Gesundheitsbehörden verwiesen und am Boarden gehindert. Sollte eine Erkrankung während des Flugs festgestellt werden, wird der Passagier isoliert und die Gesundheitsbehörde des Zielflughafens informiert. WHO - Informationsblätter werden in den Flugezeugen verteilt. Auf diese Maßnahmen wird jedoch in unterschiedlicher Deutlichkeit auf den Internetseiten hingewiesen.

Die Flugzeuge der Lufthansa führen seit einiger Zeit zusätzlich Einmalhandschuhe, Fieberthermometer, Mundschutz und Informationsblätter nach Vorgabe des Robert-Koch-Instituts mit. In speziellen Luftfiltern wird die Luft gereinigt, die Luft ist dadurch sauberer als auf der Erde. Cathay Pacific, deren Hauptsitz in Hong Kong ist, weist ebenfalls auf diese Maßnahmen hin. Eine eigene Hotline für Lufthansakunden bei Fragen zu SARS einzurichten wurde als übertrieben abgelehnt. Die Crews der Lufthansa Flugzeuge sind über SARS informiert und haben entsprechende Anweisungen.
Lufthansa und Cathay Pacific haben Flüge vorerst aus dem Flugplan gestrichen, die meisten davon sind Flugziele in Asien.

Die niederländische Fluglinie KLM weist auf der Internet-Startseite direkt auf die Maßnahmen in Bezug auf SARS hin. KLM beobachtet ständig die Situation und die Anweisungen der WHO. Bisher wurde keine Flugeinschränkung nach Asien vorgenommen.
Ausführlicher sind die Informationen der Singapore Airlines, die auf der Homepage der Fluglinie abgerufen werden können. Die australische Fluglinie Qantas verteilt bei einer festgestellten Erkrankung, an Passagiere im Umkreis von 6 Sitzreihen und an Besatzungsmitglieder, die in nahem Kontakt mit dem Patienten stehen, Atemschutzmasken. Aufrgrund der Krankheit und dem Irak-Krieg hat Singapore Airlines 125 Flüge pro Woche gestrichen. Besonders betroffen sind asiatische Flugziele. Singapore Airlines wird sich mit den betroffenen Passagieren in Verbindung setzen.

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