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01.04.2003

18:00 Uhr

Die Inkubationszeit der Krankheit beträgt, dem Regionalarzt der deutschen Botschaft in Jakarta nach, zwei bis sieben Tage. Das Auswärtige Amt selber spricht von zwei bis zehn Tagen. Die WHO nennt folgende Kriterien, die als Symptome der Krankheit gelten:

  • hohes Fieber über 38°C und
  • Husten, Kurzatmigkeit oder andere Atembeschwerden (evtl. zusammen mit zusätzlichen Zeichen wie Übelkeit, Durchfall oder anderen) und
  • Enger Kontakt mit einem an SARS erkrankten Patienten oder seinen Körperflüssigkeiten, bzw. Aufenthalt innerhalb von 10 Tagen vor dem Beginn der Symptome in einer Region, in der gehäuft SARS-Fälle aufgetreten sind.



Alle drei Anzeichen müssen für einen begründeten Verdacht gegeben sein. Eine sofortige Kontaktaufnahme mit einem Arzt sollte daraufhin stattfinden. Ein wahrscheinlicher Fall von SARS ist aber erst gegeben, wenn die Kriterien für den Verdachtsfall erfüllt sind und ein Röntgenbefund auf Pneumonie oder Bestehen eines akuten Atemnotsyndrom (ARDS) hinweist oder eine ungeklärte Atemwegserkrankung mit Todesfolge sowie Autopsiebefund mit Hinweisen auf Akutes Atemnotsyndrom (ARDS) ohne feststellbare Ursache vorliegt.

Therapiemöglichkeiten


Ein Medikament oder eine Impfung gegen SARS, steht bisher noch nicht zur Verfügung, da der eigentliche Erreger noch nicht bekannt ist. Eine unterstützende Therapie ist jedoch möglich und wirksam. Die Sterblichkeitsrate nach einer Infektion wird auf 3 bis 5 Prozent geschätzt. Die Krankheit ist demnach lebensgefährlich. Derzeit werden bekannte Anti-Viren-Medikamente auf ihre Wirkung beiSARS getestet. Einen neuen Wirkstoff zu entwickeln und zu testen, dauert gewöhnlich mehrere Jahre.

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