Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

31.07.2000

10:01 Uhr

ADX FRANKFURT. Die Deutsche Bank hat die Aktien der Phoenix AG nach Bekanntgabe der Halbjahreszahlen als Marketperformer bestätigt. "Die Zahlen lagen im Rahmen unserer Erwartungen", sagte Eva Sonnenschein. Das Unternehmen habe seinen Ausblick für das laufende Jahr bestätigt, wobei sich das Mangement zum jetzigen Zeitpunkt optimistischer anhöre als noch zu Beginn des Jahres.

Dennoch sei für 2000 auf Grund von Restukturierungsaufwendungen mit einem leichten Gewinnrückgang gegenüber dem Vorjahr zu rechnen. Dies laste auch über dem Kurs der Aktie. Zwar dürften sich die Kosten für die Restrukturierungen im kommenden Jahr auszahlen. Die Börse würde dies jedoch kaum noch honorieren, da die Wertung von Restrukturierungen sich geändert habe, urteilte Eva Sonnenschein.

Der Anpassungsdruck in der Branche sei inzwischen so hoch, dass die Unternehmen sich fortlaufend neu aufstellen müssten. Nachdem deutsche Unternehmen ihre Produktion zuerst nach Ungarn oder Tschechien verlagert hätten, sei man nach Rumänien gezogen, die Suche nach noch kostengünstigeren Standorten sei bereits im vollen Gange. Die positiven Effekte solcher Verlagerungen würden immer kurzlebiger. Mit der Akquisition der Dunlop Oil & Marine werde Phoenix dem gesetzten Ziel, eine Umsatzverdopplung auf 1,5 Mrd. Euro bis zum Jahr 2005 zu erreichen, einen Schritt näher kommen. Die Analystin erwartet für das laufende Jahr einen Gewinn je Aktie von 0,90 Euro. Für 2001 rechnet sie mit einem EPS von 1,55 Euro.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×