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23.01.2003

15:05 Uhr

Hoher Jahresverlust trotz Quartalsgewinn

2002 war für AT&T ein düsteres Jahr

Die US-Telefongesellschaft AT&T Corporation hat im vierten Quartal 2002 einen Gewinn verbucht. Dagegen fiel im Gesamtjahr ein Verlust von 13,1 Milliarden Dollar (12,2 Mrd Euro) an, teilte AT&T am Donnerstag mit.

HB/dpa BEDMINSTER. AT&T setzte im Schlussquartal mit 9,3 Milliarden Dollar 8,6 Prozent weniger um als in der entsprechenden Vorjahreszeit. Der Umsatz im Ferngesprächsgeschäft mit den Verbrauchern fiel im vierten Quartal massiv um 20 Prozent auf 2,7 Milliarden Dollar, während AT&T mit seinen Telefon-, Datenübertragungs- und Internetdiensten für Unternehmen 6,6 Milliarden Dollar (minus 3 Prozent) umsetzte.

Die größte amerikanische Ferngesprächsgesellschaft hat im Oktober- Dezember-Abschnitt 516 Millionen Dollar oder 66 Cent je Aktie verdient nach einem Verlust von 1,4 Milliarden Dollar oder 1,97 Dollar je Aktie im vierten Quartal 2001. Der Gewinn resultierte zum Teil aus dem Verkauf der Kabelfernsehsparte AT&T Broadband an die Kabelfernsehfirma Comcast.

AT&T hat im Gesamtjahr 2002 einen Verlust von 13,1 Milliarden Dollar oder 17,08 Dollar je Aktie verbucht nach einem Gewinn von 9,9 Milliarden Dollar oder 12,51 Dollar je Aktie im Jahr 2001. Die roten Zahlen waren auf Verluste bei nicht weiter geführten Geschäftsbereichen und auf neue Bilanzierungsvorschriften zurückzuführen. Der Jahresumsatz schrumpfte um 10,4 Prozent auf 37,8 Milliarden Dollar.

AT&T rechne nicht mit einer baldigen Wende in der Telekombranche. Das Unternehmen will jedoch Marktanteile gewinnen und erwartet einen geringeren Umsatzrückgang als im Jahr 2002. AT&T geht für das erste Quartal 2003 von einem Gewinn von 50 Cent bis 55 Cent je Aktie aus. Die Investitionen sollen zwischen 3,3 Milliarden Dollar und 3,5 Milliarden Dollar liegen.

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