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06.02.2001

12:51 Uhr

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Hornblower Fischer stuft Commerzbank herab

Die Frankfurter Wertpapierhandelsbank Hornblower Fischer hat die Aktien der Commerzbank AG von "Halten" auf "Trading Sell" zurückgestuft.

dpa/afx FRANKFURT. Die Analysten zeigen sich in einer am Dienstag in Frankfurt veröffentlichten Studie skeptisch gegenüber dem optimistischen Ausblick der Commerzbank für das laufende Jahr bezüglich der Neuausrichtung des Finanzinstituts.

Die Commerzbank habe im vierten Quartal einen Verlust von 98 Mill. Euro ausgewiesen und damit die Erwartungen der Experten deutlich verfehlt. Die Großbank hatte das schlechte Ergebnis mit einmaligen Aufwendungen und ungünstigen Entwicklungen an den Finanzmärkten begründet.

Laut Hornblower Fischer sehen die Zahlen allerdings noch düsterer aus, wenn man die Finanzerträge aus dem Börsengang der Direktbank-Tocher Comdirect herausrechne. Zudem sei die Zukunft vor dem Hintergrund verschlechterter Bedingungen an den Kapitalmärkten insgesamt nicht sehr rosig. Mit ihrer derzeitigen Struktur ist die Commerzbank nach Ansicht der Analysten zu klein, um international größere Skaleneffekte und Marktanteilsgewinne erzielen zu können.

Hornblower Fischer rechnet damit, dass die Nachfrage nach Commerzbank-Aktien zumindest kurzfristig weiter unter Druck geraten könnte. Im europäischen Bankensektor gebe es derzeit "bessere Ideen", hieß es.

Für das Jahr 2000 erwarten die Experten einen Gewinn je Aktie von 3,25 Euro. Im Jahr 2001 sei nur noch von einem Gewinn je Aktie von 2,35 Euro auszugehen.

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