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23.01.2004

07:18 Uhr

Ich bin kein Freizeittyp

Erwan Bouroullec: „Ich mag keine teuren Sachen“

Das Handelsblatt Weekend Journal im Gespräch mit Erwan Bouroullec, der mit seinem Bruder Ronan Frankreichs neues Design-Star-Duo ist.

Wie würden Sie Ihren persönlichen Stil beschreiben?

Ronan und Erwan Bouroullec (für die - wie üblich - Erwan die Rolle des Sprechers übernommen hat): Ich mag alles, was möglichst wenig festgelegt ist. Also auch Kleidung, die nicht speziell für bestimmte Zwecke gedacht ist, sondern irgendwo zwischen allem liegt. Und ich mag keine teuren Sachen.

Welchen Stil bevorzugen Sie bei anderen Männern und Frauen?

Einfach. So einfach wie Regenmäntel.

Was bedeutet Schönheit für Sie?

Das hängt von der Situation ab.

Was empfinden Sie als stillos?

Wenn Leute sich aufspielen und eine Show abziehen.

Welches ist Ihr liebstes Reiseziel und warum?

Das Meer: mit Felsen, Wind und grauem Himmel. Einen bestimmten Lieblingsort habe ich nicht. Es sollte nur eine einsame Gegend sein, ohne viele Touristen. Obwohl: Tokio ist auch nicht übel.

Was darf auf keinen Fall fehlen, wenn Sie auf Reisen gehen?

Die leichte Plastiktasche, die ich ständig mit mir trage. Die ist einfach perfekt für alles.

Auf welches Markenprodukt möchten Sie nicht mehr verzichten?

Hm ... den Computer, den ich für alle möglichen Sachen brauche. Damit gehe ich ins Internet, damit kann ich DVDs anschauen, und ich benutze ihn auch, um Musik zu hören. Den Computer, egal welche Marke, möchte ich wirklich nicht missen. Na ja, und die Marlboro-Zigaretten natürlich auch nicht.

Welchen Teil Ihrer Zeitung lesen Sie zuerst?

Ich fange immer von hinten an und arbeite mich systematisch Teil für Teil nach vorne durch. Dass ich nur einen Teil lese, kommt eigentlich nie vor.

Was bedeutet Luxus für Sie?

Ich empfinde es als großen Luxus, mit netten Menschen zusammenzusein, denn ich unterhalte mich ausgesprochen gern; und ich lerne auch gern von anderen Menschen.

Was machen Sie am liebsten, wenn Sie nicht arbeiten oder auf Dienstreisen sind?

Ich bin kein Freizeittyp. Ich arbeite viel und gern. Wenn ich nicht arbeite, fühle ich mich etwas verloren. Ich habe keinen Bedarf, mich mit mir selbst zu beschäftigen.

Die Fragen stellte Elke Trappschuh

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