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18.03.2004

07:15 Uhr

„Ich habe keine Schmerzen"

Keine Schmerzen in der Wüste

VonBenedikt Voigt (Handelsblatt)

Tennisprofi Thomas Haas meldet sich nach seiner langen Verletzungspause in der Weltspitze zurück.

Tommy Haas zeigte in Indian Wells ansteigende Form. Foto: dpa

Tommy Haas zeigte in Indian Wells ansteigende Form. Foto: dpa

BERLIN. Mit der linken Hand massierte sich Thomas Haas die rechte Schulter. Jener Körperteil hatte ihn zuletzt 15 Monate lang gezwungen, in seinem Beruf als Tennisprofi auszusetzen. Nun musste die zweimal operierte Schulter in Indian Wells auch noch vier Spiele in fünf Tagen aushalten. Hat sie die anstrengenden Tage in der kalifornischen Wüste heil überstanden? Thomas Haas rieb sich die kritische Stelle und sagte: "Ich habe keine Schmerzen."

Es war die letzte erfreuliche Botschaft von Indian Wells an Thomas Haas. Dort schied der 25-Jährige im Achtelfinale gegen den Argentinier Juan Ignacio Chela mit 4:6, 2:6 aus. Doch seine Siege über Thomas Enqvist, Paradorn Srichaphan und Albert Costa zeigen, dass er nach seiner langen Verletzungspause wieder zurück ist. "Alles was ich hier erlebt habe war positiv", sagte Haas, "ich habe gezeigt, dass mit mir wieder zu rechnen ist."

Für einen weiteren Erfolg gegen Chela fehlten ihm allerdings noch die körperlichen Voraussetzungen. "Ich bin noch nicht so weit, um auf durchgehend hohem Level ein Turnier durchzuspielen", sagte Haas. "Man will es nicht wahrhaben, doch ich bin mit meinen Kräften ganz schön am Ende." Nach 4:6 und 2:1-Führung verlor er die letzten fünf Spiele in Folge. Zuvor hatte er nach seinem Comeback bei den Turnieren in San Jose und Memphis jeweils gleich in der ersten Runde verloren. Vor Indian Wells legte er mit seinem Trainer Red Ayme noch ein paar Übungsstunden ein. Es hat sich gelohnt.

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