Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

28.06.2000

15:58 Uhr

Im Aufwind

Eurowings beförderte mehr als drei Millionen Fluggäste

Die Fluggesellschaft erzielte einen neuen Rekord und flog vier Prozent Passagiere mehr als im Vorjahr.

adn NÜRNBERG. Die Regionalfluggesellschaft Eurowings hat 1999 mit mehr als drei Mill. Fluggästen einen neuen Rekord in der 25-jährigen Firmengeschichte erzielt. Damit seien mit der Eurowings-Unternehmensgruppe über vier Prozent mehr Passagiere geflogen als ein Jahr zuvor, betonte Vorstandschef Friedrich-Wilhelm Weitholz am Mittwoch in Nürnberg. Eurowings habe so seine Spitzenstellung in Europa ausbauen können. Die größte unabhängige Regionalfluggesellschaft auf dem Kontinent steigerte ihre Umsatzerlöse um rund drei Prozent auf 729 Mill. Mark. Der Jahresüberschuss des Unternehmens, das in Dortmund und Nürnberg seinen Sitz hat, verbesserte sich den Angaben zufolge von rund fünf Mill. Mark auf knapp acht Mill. Mark.

Weitholz sagte, die Bilanzsumme habe sich gegenüber dem Vorjahr um 18,8 % auf 443 Mill. Mark erhöht. Das Eigenkapital konnte von 50,3 Mill. Mark um 15,3 % auf 58 Mill. Mark gesteigert werden. Damit beliefen sich die Gewinnrücklagen und der Gewinnvortrag auf 178,8 Mill. Mark. Der Aufwärtstrend setze sich auch in diesem Jahr fort, sagte Weitholz. In den ersten fünf Monaten sei die Passagierzahl der Eurowings-Gruppe um sechs Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen.

Im Kooperationsverkehr mit den Partner-Airlines KLM und Northwest Airlines konnten laut Weitholz ebenfalls erhebliche Zuwächse erreicht werden. Die Passagierzahlen stiegen hier um 22 %, die Umsatzerlöse um 26,8 % auf 347 Mill. Mark. Für das laufende Geschäftsjahr setzt Eurowings vor allem auf den Ausbau des E-Commerce.

Weitholz betonte zugleich, vor allem die buchstäblich explodierenden Kerosinkosten hätten dem Unternehmen aber zu schaffen gemacht. "Auch der starke $ setzte uns zusätzlich mit steigenden Kosten für unser Fluggerät unter Druck", sagte er.

Ende 1999 waren bei Eurowings 1.796 Mitarbeiter beschäftigt, 105 mehr als im Jahr zuvor. Mit 27 Flugzeugen vom Typ ATR 42 und ATR 72 betreibt das Unternehmen nach eigenen Angaben eine der größten und zugleich modernsten Turboprop-Flugzeugflotten in Europa. Zu der gegenwärtig insgesamt 42 Flugzeuge umfassenden Flotte zählen darüber hinaus zehn so genannte Flüsterjets und fünf Airbusse.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf "Zum Home-Bildschirm"

Auf tippen, dann "Zum Startbildschirm hinzu".

×