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31.01.2003

16:27 Uhr

Im Bereich Außenpolitik genießt SPD höheres Ansehen

Riesenvorsprung der Union vor SPD

Die Union hat bundesweit ihren Riesenvorsprung vor der SPD nach der jüngsten Emnid-Umfrage behauptet. Kurz vor den Landtagswahlen in Hessen und Niedersachsen veröffentlichten die Meinungsforscher das Ergebnis ihrer Befragung vom vorigen Dienstag: Die CDU/CSU erreichte bei der "Sonntagsfrage" im Vergleich zur Vorwoche konstant 47 Prozent. Die SPD verlor einen Prozentpunkt und kam auf 30 Prozent. In Hessen und Niedersachsen wird am Sonntag gewählt.

HB/dpa BERLIN. Ohne Veränderung zur Vorwoche blieben sowohl die Bündnisgrünen mit 10 Prozent, die FDP (6 Prozent) und die PDS (4 Prozent), wie der Nachrichtensender n-tv als Auftraggeber der Umfrage am Freitag mitteilte. Eine schwarz-gelbe Koalition käme somit zur Zeit auf 53 Prozent, während Rot-Grün einen Stimmenanteil von 40 Prozent erreichte.

Emnid hatte 1692 Wahlberechtigte gefragt: "Wen würden Sie wählen, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahlen wären?"

Die Union hat nach Einschätzung der Wahlberechtigten derzeit in allen innenpolitischen Fragen die besseren Konzepte und Lösungsansätze als die SPD. Danach treffen diese Aussage für den Bereich der Arbeitsmarktpolitik 52 Prozent der Befragten zu Gunsten der CDU/CSU und 28 Prozent für die SPD. In der Wirtschaftspolitik sehen 53 Prozent die besseren Lösungsansätze bei der Union und 29 Prozent bei der SPD.

In der Gesundheitspolitik genießt die CDU/CSU derzeit einen Kompetenzvorsprung von 45 zu 34 Prozent vor der SPD, bei den Renten von 43 zu 35 Prozent. Lediglich im Bereich der Außenpolitik hat die SPD (54 Prozent) ein deutlich höheres Ansehen in der Bevölkerung als die Unionsparteien (34 Prozent). Die Fragen nach den besseren Konzepten stellte Emnid im Zeitraum vom 16. bis 28. Januar.

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