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06.01.2003

16:21 Uhr

Im ersten Halbjahr 2003

AT&T will 3500 Stellen streichen

Der US-Telefon- und Kabelfernsehkonzern AT&T will im Zuge seiner geplanten Stellenstreichungen Sonderbelastungen in Höhe von 240 Millionen Dollar (rund 230,3 Millionen Euro) verbuchen.

Reuters BEDMINSTER. Die Rückstellungen würden das Ergebnis des Schlussquartals 2002 voraussichtlich um rund 20 Cent je Aktie belasten, teilte AT&T am Montag mit.

Der Abbau solle 3500 Arbeitsplätze oder fünf Prozent der gesamten Stellen umfassen, hieß es weiter. Bei mehr als der Hälfte der betroffenen Stellen handele es sich um Management-Positionen. Die meißten dieser Mitarbeiter verließen das Unternehmen im ersten Halbjahr 2003.

Zudem bekräftigte der Konzern, anlässlich seiner Investitionen in die südamerikanische Tochter AT&T Latin America Corp. ebenfalls im vierten Quartal Rückstellungen in Höhe von 1,1 Milliarden Dollar zu bilden. Diese Sonderposten würden den Quartalsgewinn je Aktie um zusätzlich 1,40 Dollar belasten. Analysten gingen davon, dass das in Bedminster im US-Bundesstaat New Jersey ansässige Unternehmen im Schlussquartal 66 Cent je Anteilsschein verdienen werde. AT&T-Aktien verloren am Montag in einem freundlichen Handel an der Wall Street 0,4 Prozent auf 27,55 Dollar.

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