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29.06.2000

13:20 Uhr

Reuters HALLE. Die Gerry Weber AG, Hersteller von Damen-Oberbekleidung, sieht sich im Gegensatz zum Branchentrend weiter auf Wachstumskurs. In den ersten sechs Monaten des seit November laufenden Geschäftsjahres 1999/00 seien Umsatz und Gewinn gestiegen und die Auftragsbücher gut gefüllt, teilte der Konzern am Donnerstag im westfälischen Halle mit. Alle fünf Marken hätten "kräftig" zugelegt.

Daher sei im Gesamtjahr mit überproportionalen Umsatz- und Gewinnsteigerungen zu rechnen. Zusätzliche Erträge erhofft sich die Gesellschaft aus dem neuen Geschäft mit Lizenzprodukten wie Schuhe, Brillen Taschen, die erstmals in der Herbst/ Winterkollektion auf den Markt kommen.

Von November bis April setzte Gerry Weber mit 291,0 (258,7) Millionen Mark 12,5 Prozent mehr um. Der Exportanteil lag mit 125,1 Mill. Mark erneut bei 43 Prozent. Der Gewinn vor Steuern stieg nach den Angaben um 19,7 Prozent auf 26,1 (21,8) Mill. Mark. Der Ordereingang für die Herbst/Winterkollektion wurde mit 302,2 (276,0) Millionen Mark beziffert. Im Gesamtjahr peile der Konzern ein Umsatzplus von mehr als zehn Prozent auf 630 bis 640 Millionen Mark an und eine zweistellige Vorsteuerrendite, hieß es.

Der Ausbau des Lizenzgeschäftes und des weltweiten Vertriebsnetzes sowie der Einstieg in den elektronischen Handel solle das künftige Wachstum sichern, teilte Gerry Weber weiter mit. 1998/99 erzielte der Konzern bei einem Umsatz von 582 Millionen Mark einen Jahresüberschuss von 25,5 Millionen Mark. Die Aktionäre erhielten auf ihre Stammaktien eine Dividende von 1,70 Mark und 1,80 Mark auf die Vorzüge.

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