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13.02.2001

19:43 Uhr

Reuters FRANKFURT. Die Landesbausparkasse Hessen-Thüringen (LBS) hat im Geschäftsjahr 2000 einen Rückgang im Neugeschäft hinnehmen müssen. Im Brutto-Neugeschäft sei die Zahl der Bausparverträge um 13,6 % auf 100 328 und die Bausparsumme um 13,8 % auf 3,8 Mrd. DM zurückgegangen, sagte Kurt Dieter Schraud, LBS-Dezernent im Vorstand der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) am Dienstag in Frankfurt. Die Bilanzsumme sei dagegen um zwei Prozent auf 6,9 Mrd. DM gestiegen. Der insgesamt negative Trend habe sich im Januar 2001 nicht fortgesetzt. Es seien zu Jahresbeginn zweistellige Zuwachsraten erzielt worden.

Dass die Bausparkasse vor Risikovorsorge und Bewertungsänderungen im Wertpapiergeschäft mit rund 167 Mill. DM dennoch ein Rekordergebnis erzielt habe, sei auf die einmalige Auflösung der in der Vergangenheit passivisch abgegrenzten Abschlussgebühren zurückzuführen. Dabei sei der Zinsüberschuss mit 142 Mill. DM nahezu auf dem Niveau von 1999 geblieben, der Provisionsüberschuss habe mit zehn Mill. DM dagegen deutlich zugelegt. Die sonstigen betrieblichen Erträge hätten auf Gurnd der Auflösung mit 134 Mill. Euro deutlich über dem Vorjahreswert gelegen, sagte Schrauth weiter. Die Verwaltungsaufwendungen erhöhten sich den Angaben zufolge um acht Mill. DM auf 112 Mill. DM.

Die LBS registriert den Angaben zufolge eine geringere Neubau-Nachfrage. So seien Investoren auf Grund rückläufiger Neubau-Mieten und leicht gestiegener Zinsen zurückhaltend gewesen.

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