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29.01.2002

16:37 Uhr

Im Schlussquartal

Honeywell verbucht erwarteten Gewinnrückgang

Der US-Luft- und Raumfahrtkonzern Honeywell International hat im Schlussquartal 2001 einen 21-prozentigen Rückgang beim operativen Gewinn verbucht und lag damit im Rahmen der Experten-Erwartungen.

Reuters MORRIS TOWNSHIP.

Das Ergebnis belaufe sich auf 55 (Vorjahresquartal: 70) Cent je Aktie, teilte der Konzern am Dienstag mit. Damit traf Honeywell punktgenau die durchschnittlichen Prognosen der von Thomson Financial/First Call befragten Analysten. Ausschlaggebend für den Rückgang seien die Konjunkturschwäche sowie die Probleme in der Luftfahrtindustrie, teilte der Konzern zur Begründung mit. Der Nettogewinn belaufe sich auf 118 (254) Millionen Dollar oder 14 (32) Cent je Aktie.

Der Umsatz sei auf 5,83 Milliarden Dollar nach 6,45 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum gefallen, hieß es weiter. Für das Geschäftsjahr 2002 rechne der Konzern mit einer Gewinnsteigerung auf 2,36 Dollar je Aktie unter anderem als Folge der jüngsten Kostenreduzierungen. "Nachdem wir das chaotische Jahr 2001 hinter uns gebracht haben, schauen wir mit Optimismus und Vertrauen in Honeywells Zukunft", erklärte Konzernchef Lawrence Bossidy. Der kurzfristige wirtschaftliche Ausblick zeige jedoch noch einige Schwierigkeiten für das erste Halbjahr, fügte er hinzu.

Honeywell-Aktien notierten im frühen Handel an der New Yorker Börse mit 1,56 Prozent im Plus auf 32,55 Dollar. Der Dow-Jones-Index tendierte derweil 0,21 Prozent höher. In den vergangenen zwölf Monaten hatten Honeywell-Papiere rund 30 Prozent verloren.

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