Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

14.02.2002

07:17 Uhr

Im Sprint liegt favorisierte Kanadierin in Front

Garbrecht-Enfeldt greift nach Silber

Monique Garbrecht-Enfeldt greift bei der Entscheidung im Eisschnelllauf-Sprint nach Olympia-Silber.

dpa SALT LAKE CITY. Die siebenmalige Eisschnelllauf-Weltmeisterin aus Berlin verbesserte am Mittwoch im ersten Rennen der zweitägigen Sprint-Konkurrenz in 37,34 Sekunden ihren deutschen Rekord um 0,15 Sekunden und rangiert damit nur 4/100 Sekunden hinter der haushohen Favoritin Catriona LeMay-Doan auf Platz zwei.

Die Kanadierin, die schon 1998 in Nagano gewann, verfehlte in 37,30 ihren Weltrekord vom 9. Dezember 2001 in Calgary um 8/100 Sekunden und muss nun mit einem gewaltigen Druck fertig werden, denn noch nie hatte die Seriensiegerin der Saison einen solch geringen Vorsprung in einem Wettkampf auf der kürzesten Distanz.

"Das lief besser als erwartet. Aber wir haben erst Halbzeit", meinte die 33-jährige Berlinerin nach ihrem Glanzlauf. Noch Chancen auf eine Medaille kann sich auch Sabine Völker ausrechnen, die ihre persönliche Bestzeit von 37,62 Sekunden egalisierte und derzeit Fünfte ist. "Ich war schon seit Tagen total aufgeregt und habe den ersten Start herbeigefiebert", meinte Sabine Völker, die als Weltrekordlerin die Priorität natürlich auf die 1000-m-Distanz legt.

Die Berlinerin Jenny Wolf (38,36) und die Pfaffenhofenerin Marion Wohlrab (38,66) stellten jeweils persönliche Bestzeiten auf und ordneten sich damit auf den Rängen 16. und 19. ein.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×