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28.05.2000

16:22 Uhr

Reuters ESSEN. Der Aktionärskreis der Essener Ruhrgas AG wird sich einem Zeitungsbericht zufolge in naher Zukunft deutlich verändern. Die "Westdeutsche Allgemeine" (WAZ) berichtete am Sonntag vorab, das britische Telekommunikationsunternehmen Vodafone und der RWE-Konzern wollten sich von ihren Beteiligungen an der Ruhrgas trennen. Vodafone plane den Verkauf seines 8,1-prozentigen Anteils an dem Unternehmen, der sich ursprünglich im Besitz von Mannesmann befunden habe. Im Zuge der Mannesmann-Übernahme war der Anteil in den Besitz von Vodafone gekommen. Als Käufer komme der Veba-Konzern in Frage, heißt es in dem Bericht unter Berufung auf Marktkreise.

RWE halte über RWE-DEA durchgerechnet 3,5 % an Ruhrgas, heißt es in dem Bericht weiter. Im Zuge der kartellrechtlichen Auflagen im Hinblick auf die beiden Großfusionen RWE/VEW und Veba/Viag werde RWE den Anteil an Veba/Viag abgeben. RWE-Chef Dietmar Kuhnt habe seine Bereitschaft dazu in einer Telefonkonferenz mit Bankanalysten erkennen lassen. Den geplanten Anteilsverkauf von Vodafone habe eine Sprecherin bestätigt, heißt es weiter.

Veba sei bereits heute über ihr 39-Prozent-Paket an der RAG indirekt an der Ruhrgas beteiligt, da die RAG durchgerechnet 18,4 % an dem Gasunternehmen halte. Die 4,5-prozentige Beteiligung von Thyssen-Krupp stehe dagegen nicht vor dem Verkauf, berichtet die WAZ weiter.

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