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20.02.2002

00:00 Uhr

Immer im Bild

CeBIT-Trends fürs mobile Leben

Schon lange bevor die dritte Mobilfunkgeneration UMTS in Deutschland startet, setzt die Branche auf die Möglichkeiten des multimedialen Datenempfangs - egal ob per Notebook oder Handy. "Die Entwicklung von reinen Text- zu Bildnachrichten", so prophezeit Nokia-Chef Jorma Ollila im Vorfeld der Messe, "wird eine ganz neue Kommunikationskultur hervorbringen, vergleichbar mit dem Übergang vom Radio zum Fernsehen."

Vor allem von den neuen Multimedia Messaging Services (MMS) verspricht sich die Branche viel. Dabei handelt es sich etwa um den Versand von Fotos und Musik über das Mobilfunknetz. Damit diese SMS-Nachfolger beim Publikum zum Erfolg werden, rüsten die Handy-Hersteller ihre Mobilkisten mit Farbdisplays und zusätzlichen Funktionen aus.

Dem Vernehmen nach wird Weltmarktführer Nokia - neben dem angekündigten Modell 7650 - auf der Cebit einen Nachfolger für das erfolgreiche Nokia 8310 - dann mit Farbdisplay - vorstellen. Damit reagieren die Finnen auf das Konkurrenzprodukt T68 von Ericsson. Beim US-Technik-Pionier Motorola erhoffen sich die Fachbesucher Premieren-Eindrücke vom ersten europatauglichen UMTS-Handy. Noch in diesem Halbjahr will Motorola die Produktion dafür anlaufen lassen.

Eines ist sicher: Der Entwicklungsstand bei den Handys ist ein wichtiger Gradmesser für UMTS. Bei Motorola wird deutlich werden, wie realistisch die Hoffnungen der wenigen übrig gebliebenen UMTS-Optimisten auf einen schnellen Marktstart sind.

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